„Jugend wider den Zeitgeist“

Das Thema „Jugend wider den Zeitgeist“, bewegte
mich schon immer. Es wurde auch zum
Hauptgedanken meines Buches, das ich 2007
veröffentlicht habe. Es heißt: Heimat ist ein
Paradies. Allein der Titel ist für viele
politisch korrekte Deutsche schwer verdaulich.
Sogar für unpolitische Menschen ist es oft nicht
so leicht, ohne Hemmungen darüber zu sprechen.
Vor einpaar Monaten rief bei mir ein unbekannter
Mann an und wollte ein Buch bestellen.
„Welches Buch?“ wollte ich wissen.
Nach einigem Zögern sagte er: „Ich habe vor zwei
Wochen in einer Allgäuer Zeitschrift einen
Buchprospekt gesehen… Und dieses Buch möchte ich
gern bestellen!“
„Wie heißt es denn?“ fragte ich wieder, als ob
ich tatsächlich nicht wissen würde, was er
gemeint hatte.Es war für meinen Gesprächspartner
nicht so einfach, den Titel meines Buches
Heimat ist ein Paradies über die Lippen zu
bringen.
Als ich ihm noch vertraute, daß die Idee der
Nation und der Volksgemeinschaft mein
weltanschauliches und politisches Bekenntnis
ist, war er sicher nicht mehr froh darüber, daß
er überhaupt bei mir angerufen hatte.
Daraufhin entwickelte sich eine lange Diskussion
über die Bergriffe wie Nation und Nationalismus.
Ich habe ihm die allgemeingültige Bedeutung
dieser Wörter in Erinnerung gerufen.
Nationalismus bezeichnet eine politische
Richtung, die meint, daß die Menschheit sich von
Natur aus in viele gleichberechtigte Völker
teilt, wobei jedes Volk seinen eigenen
Nationalcharakter hat. Die Erhaltung und
Weiterentwicklung seiner Kultur und seiner
Lebensweise ist daher nur in einem Nationalstaat
möglich, in dem alle Staatsgewalt wirklich vom
Volke ausgeht. Ein überzeugter Nationalist – im
positiven Sinne dieses Wortes – ist ein Mensch,
der jedem Volk auf dieser Erde uneingeschränkt
die gleichen Rechte einräumt, die er auch seinem
eigenen Volk wünscht. Ein Nationalist ist
schließlich ein Mensch, der seine Heimat und
sein Volk von Herzen liebt und bereit ist, für
das Wohlergehen dieser großen Familie alles zu
geben.
Einige Wochen später, als mein Gesprächspartner
das Buch gelesen hatte, rief er noch einmal bei
mir an. Diesmal konnten wir unverkrampft und
lange über die darin vertretenen Ansichten
sprechen. Ich erwähnte auch unser erstes
Gespräch, in dem er so große Hemmungen hatte,
den Titel meines Buches auszusprechen.
Ja, sagte er, allein der Titel ist ein klares
weltanschauliches Bekenntnis! Eine
Herausforderung an den herrschenden Zeitgeist,
der uns einfach gefangen hält!
„Und jetzt!“ wollte ich wissen. „Sind Sie
zumindest jetzt von diesem Zeitgeist befreit
worden?“
„Ja!“ bestätigte er, „Ich teile ihre Ansichten
uneingeschränkt!“
„Dann sind Sie auch ein Nationalist?“ fragte ich
ihn ungeduldig.
Offensichtlich war das wiederum zu voreilig.
Denn plötzlich verstummte mein Gesprächspartner.
Ich dachte bereits, mein Telefon wäre auf einmal
kaputt.
„Sind Sie noch da?“ fragte ich.
„Ja, ja! Ich bin noch da…“, sagte er schließlich
und fügte nicht ohne Vorwurf hinzu: ich habe ihn
mit meiner Frage schon wieder an die Wand
gedrückt!
Ich muß euch ehrlich sagen, zu diesem Zeitpunkt
war es mir, als wäre ich ein mittelalterlicher
Exorzist, der die bösen Geister (oder auch die
bösen Zeitgeister) aus einem Besessenen
austreiben wollte.
Mit dieser kurzen Geschichte wollte ich euch nur
verdeutlichen, welche unheilvolle Wirkung der
heutige Zeitgeist auf die Menschen ausübt. Wie
tief er in ihre Seelen eingedrungen ist. Was
früher für alle rechtschaffenen Menschen
selbstverständlich war, wurde nun dermaßen in
Verruf gebracht und mit Lügen überzogen, daß oft
sogar die vernünftigen und naturverbundenen
Menschen Hemmungen haben, ihr Gefühl für unsere
Heimat und unser deutsches Volk offen zu zeigen.
Dies passiert nicht, weil unsere Menschen feige
sind. Nein! Viele Deutsche sind einfach
verunsichert und wissen selbst nicht mehr, wie
sie ihr Gefühl einordnen sollten. Ob sie stolz
auf ihr Land und ihr Volk sein dürfen oder ob
sie sich schämen müssen. Diese Unsicherheit
raubt ihnen Kraft und macht sie unglücklich.
Dabei ist die aufrichtige Liebe zum eigenen Volk
eines der schönsten und edelsten Gefühle
überhaupt.
„Steh’ zu deinem Volk, es ist dein
angeborner Platz!“ sagte uns Friedrich
Schiller. Doch gerade diese Lebenseinstellung
wird heute zum Hauptangriffspunkt besonders in
den deutschsprachigen Medien.
Ich versuche zunächst einmal in groben Zügen die
Frage zu beantworten: was dieser verderblich
empfundene Zeitgeist eigentlich ist und vor
allem, wo er herkommt.
Sehr oft sprechen die Menschen vom Zeitgeist.
Nicht wenige empfinden ihn als eine drohende
dunkle Wolke, die sich über unserem Land
ausgebreitet hat; sogar als unabwendbares
Schicksal. Ohnmächtig ihn in Worte zu fassen,
geschweige denn ihn zu bekämpfen.
Nun. Als Zeitgeist bezeichnet man im allgemeinen
die vorherrschenden intellektuellen
Überzeugungen und Ideen, Meinungen und
Lebensauffassungen, die das soziologische,
kulturelle und religiöse Klima einer Epoche
bestimmen. Im besonderen Maße aber bestimmt der
Zeitgeist die Verhaltensregeln der Menschen und
die Ethik.
Nun leben wir in einer Epoche, die wir als
Nachkriegszeit bezeichnen. Gleich nach dem
großen Kriege geriet das besiegte Deutschland
unter den alles beherrschenden Einfluß der
Siegermächte. Sie haben ein geistiges Klima
geschaffen, das unser Volk kriminalisierte und
gleichzeitig die Lebensvorstellungen der Sieger
glorifizierte. Neben der Verhöhnung des
deutschen Gemeinschaftsgedankens predigte man
den absurdesten Individualismus und eine
zügellose Konsumgesellschaft.
Eine besondere Rolle spielte dabei die
ideologische Umerziehung der deutschen Kinder.
An den Schulen wurde unser Volk hemmungslos
belogen. Den jungen Menschen wurden die übelsten
Horrorgeschichten erzählt: die Deutschen hätten
aus den Leichen ermordeter Juden Seife gemacht
und aus ihrer Haut Lampenschirme. Die
Siegermächte wußten ganz genau, daß diese
Lügengeschichten nicht im geringsten stimmten.
Mehr noch, sie haben diese Geschichten selbst
frei erfunden, um unsere Menschen tief ins Herz
zu treffen.
Leider hat die Kriegsgeneration damals keine
Kraft gefunden, diesen Verunglimpfungen
wirkungsvoll Widerstand zu leisten. Zu gewaltig
war der Eindruck der Niederlage, die von vielen
damals als Ende der deutschen Welt empfunden
wurde. Nicht wenige haben gedacht, daß die Zeit
alles heilen würde; daß der Propagandakrieg
gegen das deutsche Volk doch irgendwann aufhört
und ihre Kinder später wieder ein normales Leben
führen würden.
Vor nicht so langer Zeit traf ich ein älteres
Ehepaar. Sie berichteten mir davon, daß sie erst
jetzt ihren bereits betagten Kindern von den
eigenen erschütternden Kriegserlebnissen erzählt
haben. Über die grausame Vertreibung, über den
sinnlosen Mord an deutschen Frauen und Kindern.
Darüber, was sie damals bewegt hatte. Auf die
Frage, warum sie den Kindern so lange die
Wahrheit vorenthalten haben, antworteten sie mit
einem einzigen Satz: Sie wollten ihre Kinder mit
diesem Trauma nicht belasten.
Und das ist kein Einzelfall! In vielen Familien
wurde der Krieg zu einem strickten Tabu. Man hat
den Kindern über diese Zeit überhaupt nichts
erzählt. Später mußte die Kriegsgeneration
leider erkennen, daß dieser Weg falsch war. Der
große Krieg war längst zu Ende, doch der mediale
Feldzug gegen die Deutschen wollte nicht
aufhören. Im Gegenteil! Er gewann immer mehr an
Dynamik und Stärke.
Ich möchte jetzt auf keinen Fall der
Kriegsgeneration dafür Vorwürfe machen, daß sie
die weltanschauliche Erziehung ihrer Kinder den
Siegern und ihren Helfershelfern überließen. Zu
groß war damals die Enttäuschung, zu schmerzhaft
die Erinnerung. Viele können bis heute nicht an
diese schrecklichen Ereignisse zurückdenken.
Leider ist es eine unumstößliche Tatsache, daß
sehr viele deutsche Kinder in den 50er und
besonders in den 60er Jahren ihre Vorstellungen
über die Ursachen, über den Verlauf des Krieges,
ja selbst über die sittliche Verfassung unseres
Volkes weitgehend von den Siegern übernommen
haben. Die Folgen dieser verhängnisvollen
Entwicklung ließen nicht lange auf sich warten.
Um die Mitte der 60er Jahre zeichnete sich in
Deutschland ein Phänomen ab, das viele Menschen
in unserem Lande zunächst einmal sprachlos
machte. Aus der Mitte der bürgerlichen
Gesellschaft tauchte eine Gruppe von Studenten
auf, die für die bestehende gesellschaftliche
Ordnung nur noch Hohn und Verachtung übrig
hatten. Lautstark forderten sie Freiheit und
Mitbestimmung, verkündeten angeblich neue Ideale
und beschuldigten die Vätergeneration, sie seien
nichts anderes als ein Haufen verkommener
Mörder.
Das, was frührer von den meisten Deutschen als
Fortsetzung der alliierten Kriegspropaganda
empfunden wurde, begann nicht nur in den
Machtstrukturen des Staates Fuß zu fassen,
sondern drang langsam in die Gesellschaft hinein
und vergiftete breite Schichten unseres Volkes.
Viele Bürger haben damals den außer Band und
Rand geratenen 68-ern ohnmächtig zugeschaut und
konnten nicht begreifen, was diese Studenten
eigentlich wollten. Nicht lange hat es gedauert,
bis die Katze aus dem Sack war. Eines der Ziele
dieser Studentenbewegung lief auf einen Begriff
zu, der mit unserem heutigen Thema unmittelbar
verbunden ist. Diese Studenten wollten eine
Kulturrevolution auslösen. Das heißt einen neuen
Zeitgeist etablieren.
Was war aber diese neue Kultur? Welche Werte
sollten eingeführt werden? Erst wenn wir die
Fragen beantwortet haben, können wir überhaupt
die eigentliche Tiefe der heutigen Geisteskrise
in Deutschland begreifen und die richtigen
Mitteln für deren Überwindung finden.
Nun ja! Was waren also die moralischen
Grundlagen dieser sogenannten Kulturrevolution?
Wenn man den politischen Kern, der auf den
Lehren des Marxismus, teilweise sogar des
Leninismus und Maoismus gründete, unbeachtet
läßt, so stellt sich sehr schnell heraus, daß es
im Falle der 68er keineswegs um eine neue Kultur
handelt, sondern um einen dreisten Versuch, die
Fundamente der sittlichen Ordnung zu
erschüttern, unsere Tradition, die seit
Jahrtausenden den nachwachsenden Generationen
Orientierung im Leben gab, zu zerstören! Dieser
Angriff war viel schwerwiegender als die
sonstigen politischen Forderungen der 68er. Er
richtete sich gegen die Seele unseres Volkes!
Heute versucht man die 68er Revolte als etwas
Wohlgemeintes, gar etwas Edles darzustellen.
Einige der damaligen SDS-Aktivisten sprechen von
einem ehrlichen (sogar rührend naiven) Verlangen
der schuldlosen Studenten nach einer besseren
Welt. Sie seien linke Romantiker gewesen,
beinahe furchtlose Ritter der Kulturrevolution.
Es lohnt sich aber, sich diese Ritter näher
anzuschauen. Und zwar ohne Mittelsmänner! Es gab
übrigens im Internet mehrere Filme (die leider
sehr schnell von dort wieder verschwunden sind),
die zu damaliger Zeit gedreht wurden. Und was
besonders wertvoll und wichtig ist: diese Filme
wurden von den 68ern selbst gedreht. Auf diese
Weise erkennt man sehr deutlich, was sie waren
oder zumindest, was sie sein wollten.
Was sehen wir in diesen Filmen? Wir sehen junge
Menschen, die sogenannte freie Liebe fordern.
Dabei verstehen sie darunter nicht etwa das
schöne Gefühl zweier Menschen. Nein! Die Liebe
reduziert sich bei diesen hochedlen Rittern auf
einen ungezügelten Sex, der alle Vorstellungen
unserer Vorfahren über Unzucht um ein vielfaches
übertrifft. Die besonders Fortschrittlichen
belehrten die anderen, daß es verachtenswürdig
sei, wenn man zweimal mit dem gleichen Partner
geschlafen habe. Wenn das nicht Sodom und
Gomorrha ist?!
Doch es gab noch etwas, war viel wichtiger und
fataler erscheint: Es ging in diesem Falle nicht
nur darum, daß man ihnen in ihrem eigenen
Privatleben diese verwerfliche Verhaltensweise
verboten hat. Nein! Diese Freiheit hatten sie
ohnehin! Sie wollten ihre perversen Ansichten
ungehemmt in die Gesellschaft tragen dürfen!
Darin sahen sie auch ihre revolutionäre Mission!
Der zweite Aspekt der sogenannten
Kulturrevolution bestand in der unverhohlenen
Verachtung gegenüber der Familie und den
Kindern. Werte, die unsere Vorfahren zu jeder
Zeit als etwas Unantastbares, ja Heiliges
angesehen hatten! Bis heute greifen die in die
Jahre gekommenen Feministinnen jeden an, der es
nur wagt, über Mutterglück zu reden! Die
Abtreibung von Kindern heißt bei diesen
Gutmenschen das Selbstbestimmungsrecht der
Frauen. Drogen gehörten zu dieser neuen Kultur
der 68er genauso wie die körperliche
Verwahrlosung. Es genügt, sich den Film „Die
Entweihung eines Denkmals“ anzusehen, um Zeuge
eines beispiellosen Zynismus und Verachtung
gegenüber eigener Geschichte und Kultur zu sein.
(einige Wochen nach der Verfassung dieser Rede
verschwanden alle genannten Filme aus dem
Internet, unter anderem auch dieser Film).
Ich habe mir oft genug die Frage gestellt, was
würden denn unsere Ahnen zu diesem bunten
Treiben sagen, wenn sie diesen unwürdigen Haufen
erlebt hätten. Nur eine Antwort drängte sich mir
in diesem Zusammenhang auf. Entfesselte
Niedertracht wäre das richtige Wort, um die
Geisteshaltung dieser Revolutionäre zu
bezeichnen!
Wenn man die politischen Aspekte der 68er
Bewegung außer Acht läßt, so stellt man fest,
daß sie vor allem die Fundamente unserer
sittlichen Ordnung angegriffen haben. Familie,
Kinder, Volksgemeinschaft wurden genauso verpönt
wie unsere Tradition und Geschichte.
Doch es gab an der Revolution der 68er eine
Besonderheit, die sie so gefährlich und
verhängnisvoll gemacht hat.
Schlauerweise ging diese Bewegung – mit Ausnahme
der RAF – nicht an die Grenze des bewaffneten
Aufstandes. Denn nach einigen schmerzhaften
Erfahrungen mußten sie feststellen, daß ihre
Kulturrevolution in der Bevölkerung keine
Unterstützung fand. Daher gingen sie einen
anderen Weg: die Unterwanderung des Staates! Sie
verkündeten offen den sogenannten Marsch durch
die Institutionen und wir müssen nun gestehen,
daß dieses Vorhaben ihnen tatsächlich gelungen
ist.
Das, was früher die Geisteshaltung einiger
Spinner war, beherrscht mittlerweile das
öffentliche Leben, bestimmt unsere Politik und
dringt mit ihren zersetzenden Erziehungsmethoden
bis in die Kindergärten hinein. Kirchen,
Parteien, Vereine und Verbände – kaum noch eine
Organisation kann heute von sich behaupten, sie
wäre frei von dem Einfluß der 68er. Sie haben es
tatsächlich geschafft, ihren Zeitgeist zu
etablieren!
Dabei gingen die 68er in der Zersetzung unserer
Volksgemeinschaft weit über die Erwartungen der
Sieger. Sie haben eine Eigendynamik entwickelt,
die in der Welt wirklich einmalig ist.
Damals hatten die 68er vollmundig die Freiheit
gefordert. Und zwar in allen Bereichen. Nun
stellt sich aber heraus, daß auch diese
Forderung nur eine geschickt getarnte Lüge war.
Sie haben die Freiheit nur für sich selbst
eingefordert. Sobald sie an der Macht waren,
begannen sie eben diese Freiheit Schritt für
Schritt einzuschränken.
Zu den auferlegten Zwängen der Besatzungsmächte,
die uns bis heute beherrschen, gesellte sich nun
eine nie dagewesene juristische und mediale
Verfolgung der Andersdenkenden. Das Grundgesetz
unseres Landes wurde durch die gegenwärtige
Gesetzgebung und Rechtsauslegung einfach außer
Kraft gesetzt. Die ungehemmte politische Zensur,
versteckt unter der harmlos klingenden
Bezeichnung „Jugendschutz“, erzeugte eine
Atmosphäre geistiger Knechtschaft, die
letztendlich die schleichende Selbstzensur
bewirkte, die auf deutschem Boden in dieser Form
ein Novum darstellt.
Viele Menschen verlieren unter solchen Umständen
den Rest an Mut und Widerstandskraft.
Man stellt sich die Frage: Wird man es überhaupt
noch schaffen, aus einer solch mißlichen Lage
herauszukommen? Ist es nicht schon ohnehin alles
verloren? Wie kann man da noch an einen Umbruch
denken?
Ich wage es zu behaupten, daß gerade in solchen
Zeiten die Voraussetzungen für die grundlegenden
Veränderungen entstehen. Wenn wir in die
Geschichte zurückblicken, können wir
feststellen, daß für die Bevölkerung selbst
solche Ereignisse fast immer unerwartet kamen.
Obwohl fast jeder die in der Luft hängende
knisternde Spannung deutlich spürte, konnte die
breite Masse des Volkes nur selten die Tragweite
der bevorstehenden Umbrüche richtig einschätzen.
Selbst die sogenannten politischen Eliten sind
nicht immer in der Lage, die elementare Kraft
der kommenden Umwälzungen zu erkennen.
Und in der Tat, ist es gar nicht so leicht. Das
Alltägliche verstellt uns viel zu oft die Sicht
auf die wichtigen Veränderungen, die fast immer
im Verborgenen stattfinden. Man schaut sich
umher und glaubt einfach nicht, daß ausgerechnet
diese politisch völlig desorientierten Menschen
fähig wären, überhaupt etwas zu bewirken. Von
den revolutionären Umwälzungen ganz zu
schweigen!
Ein bekannter Professor erklärte mir vor nicht
so langer Zeit, daß wir buchstäblich den Zustand
des letzten Menschen erreicht haben, von dem uns
noch Nietzsche gewarnt hatte. Dieser letzte
Mensch zeichnet sich dadurch aus, daß er völlig
willenlos einfach so dahinvegetiert: Ein
Lüstchen am Tage, ein Lüstchen nachts, ansonsten
sind wir angeblich nur noch in der Lage, mit den
Augen zu blinzeln, während die Ereignisse uns
wie kraftlose Spänne in den Abgrund reißen.
Einer meiner Freude erinnerte mich in diesem
Zusammenhang sogar an einen russischen Witz: In
eine sowjetische Kleinstadt kam ein hochrangiger
Kommunist aus Moskau und erklärte den örtlichen
Parteifunktionären, daß man in einer Woche die
Preise für Lebensmittel um 500% erhöhen würde.
Und daß die Partei aus diesem Grunde einen
Volksaufstand befürchte.
„Unsinn!“ beteuerte der örtliche Parteiführer
und versprach ihm das Gegenteil zu beweisen.
In einer Stunde wurde die gesamte
Stadtbevölkerung auf den Marktplatz
zusammengetrieben. Danach wurde dem Volk
feierlich erklärt, daß man am nächsten Tag alle
Stadtbewohner einschließlich Kinder, Frauen und
Greise auf dem Marktplatz erhängen würde. Nach
der Verkündung dieser Neuigkeit klatschte die
Menge begeistert und wirkte durchaus glückselig.
Allerdings meldete sich etwas später ein Mann
aus dem Volke und wollte unbedingt wissen: ob er
den eigenen Strang mitbringen sollte oder werden
die Hilfsmittel für die Exekution von der
Gewerkschaft zur Verfügung gestellt.
Ähnlicher Eindruck könnte bei dem einen oder dem
anderen auch hierzulande entstehen. Die deutsche
Regierung unterschrieb, soviel mir bekannt ist,
mit auswärtigen Mächten abenteuerliche Abkommen,
die jeden deutschen Staatsbürger
verfassungswidrig an die sogenannte UNO-Polizei
ausliefern würde. Ohne daß man dabei irgendeine
juristische Möglichkeit hätte, sich zu
verteidigen. Nicht einmal die deutsche Regierung
selbst wäre berechtigt, über die Gründe der
Verhaftung zu erfahren.
Oder nehmen wir die jüngste Ratifizierung des
EU-Reformvertrages, die unser Grundgesetz außer
Kraft setzen würde. Und? Ist etwas bei uns
passiert? Gar nichts! Niemand geht auf die
Straße, geschweige denn auf die Barrikaden.
Doch diese Stille ist trügerisch. Sie gibt nur
Aufschluß über den Grad der Entfremdung der
Regierung von ihrem eigenen Volk. Die Menschen
verlieren den Glauben an die Reformfähigkeit der
deutschen Politik und empfinden den Staat in
zunehmendem Maße als eine feindliche Macht, die
über ihr Leben nach Belieben entscheidet.
Ich möchte hier mit aller Entschiedenheit
behaupten, daß dies der Anfang vom Ende dieser
politischen Gruppen ist! Die Stille sollte euch
nicht über die wirkliche Stimmung im Volk
hinwegtäuschen.
Die weitreichenden Umbrüche entstehen nicht im
luftleeren Raum. Die Voraussetzungen dafür
beginnen in der Regel viel früher zu reifen. In
der Friedenszeit dauert es oft viele Jahre, bis
dann ein anscheinend unbedeutender Anlaß eine
gewaltige Explosion auslöst.
Nun kann man natürlich sagen, daß es solche
Warnungen schon immer gab. Einer meiner
Bekannten, der inzwischen 80 geworden ist,
klagte mir neulich: er sei schon müde, auf die
deutsche Revolution zu warten.
Lassen wir diese Stimmungen zunächst einmal
unbeachtet und wenden uns einer Studie zu, die
eigentlich für jeden ziemlich unverdächtig
erscheinen sollte. Sie wurde, soweit bekannt
ist, nicht für die breite Öffentlichkeit
erstellt. Und schon gar nicht, um uns zu
täuschen. Man wollte offensichtlich nur die
eigene Regierung informieren. Jetzt ist sie
bekannt geworden! Dieses Dokument hat für uns
Deutsche eine besondere Bedeutung, da es darin
auch um unsere deutsche Heimat geht.
Es handelt sich um eine Studie des
amerikanischen Auslandsgeheimdienstes CIA. Sie
wendet sich der Bevölkerungsentwicklung in den
europäischen Ballungsgebieten zu. Unter anderem
wurden auch die deutschen Verhältnisse unter die
Lupe genommen. Die Studie prognostiziert um das
Jahr 2020 die Unregierbarkeit der europäischen
Ballungszentren. Es werden Teile des
Ruhrgebietes genannt. Berlin, Stuttgart, Ulm
werden dabei besonders erwähnt, genauso wie das
Rhein-Main-Gebiet. Man spricht offen und ohne
Beschönigungen vom bevorstehenden bewaffneten
Bürgerkrieg.
Ich wiederhole: vom bewaffneten Bürgerkrieg!
In Deutschland hat man inzwischen vergessen, was
das bedeutet. Viele glauben auch, daß die
Bürgerkriege sich auf das weit entfernte Ausland
beschränken. Die Realität sieht leider anders
aus. Die Studie spricht auch die Ursachen für
diese dramatischen Ereignisse an. Es sind die
Migrationsbewegungen und der mangelnde
Intergrationswille von Migranten, die sich
„rechtsfreie ethnisch weitgehend homogene Räume“
erkämpfen und diese gegenüber allen
Integrationsversuchen auch mit Waffengewalt
verteidigen würden.
Es ist wichtig festzustellen, daß dieser
Bürgerkrieg nicht dadurch ausbricht, weil wir
Deutsche angeblich so intolerant oder
ausländerfeindlich sind. Nein! Davon ist in dem
genannten Dokument keine Rede. Die Ursache des
zukünftigen Konflikts wird darin bestehen, daß
die Immigranten aus der Türkei und aus den
arabischen Ländern nicht einmal daran denken,
unsere Kultur und unsere Vorstellungen vom Leben
zu übernehmen.
Die CIA behauptet vor diesem Hintergrund, daß
Teile Europas „implodieren“ würden und die
Europäische Union in ihrer derzeit bekannten
Form auseinanderbrechen werde.
Man kann dieser nüchternen Analyse der CIA nur
zustimmen. Der multikulturelle Alptraum, der von
großen Teilen unserer „sogenannten“ Eliten immer
noch geträumt wird, ist damit endgültig
ausgeträumt. Diese Erkenntnis dringt in das
Bewußtsein der breiten Massen und wird in
absehbarer Zeit den vorherrschenden Zeitgeist
brechen.
Weder die wirtschaftlichen Daten, noch die
Versuche der Presse, die Diskussion auf die
Erörterung der zweitrangigen Themen zu
reduzieren, werden in der Lage sein, die
dramatische Schärfe der Krise zu vertuschen. Die
meisten Menschen spüren, daß der Weg, auf dem
die Gesellschaft voranschreitet, uns
zwangsläufig in eine Sackgasse führen wird. Kein
Politiker würde es heute wagen, offen und
ehrlich die Frage zu beantworten, wie unser Land
in zehn oder sagen wir in zwanzig Jahren
aussehen würde, wenn keine grundlegenden
Änderungen der gegenwärtigen Politik
stattfinden. Sie regieren ohne jegliche
Perspektive einfach dahin!
Jeder von uns trägt die Verantwortung dafür,
welche Zukunft unser Volk erwartet. Würden wir
die Kraft finden, uns wieder zu einer
Schicksalsgemeinschaft zusammenzuschließen, oder
werden wir versagen? Das sind die wichtigsten
Fragen, die derzeit vor unserem Volk, und noch
mehr vor der deutschen Jugend stehen.
Wenn ich über die schwere Lage in den Berliner
Schulen lese, wo in vielen Klassen nur ein paar
deutsche Schüler geblieben sind, so kann ich mir
hautnah ihren seelischen Zustand nachempfinden.
Was kann ein deutscher Junge fühlen und denken,
wenn sogar die Lehrer Angst haben, ohne
Polizeischutz in die Klasse einzutreten? Man hat
diesem Jungen nicht nur die glückliche Kindheit
gestohlen. Man hat ihm die Heimat gestohlen!
Ihn und seine Familie kann man nicht mehr
betrügen. Keine beruhigenden Gesänge unserer
Politiker sind imstande, ihm die schützende
Wärme zu ersetzten, die nur im Schoße des
eigenen Volkes möglich ist. Eines Volkes, das
durch das aufrichtige Gefühl der
Zusammengehörigkeit verbunden ist.
Es ist für viele Menschen bestimmt nicht so
leicht, meine Überzeugung zu teilen, wenn ich
sage, daß ein gewaltiger Umbruch bereits in den
nächsten fünf bis zehn Jahren kommen kann. Doch
ich hatte das Glück, den totalen Zusammenbruch
der Sowjetunion hautnah zu erleben.
Wenn jemand damals, um das Jahr 1983 die
Menschen gefragt hätte, wann die Sowjetunion
zugrunde gehen würde, hätten sie einen solchen
Menschen mit vollem Ernst gefragt, ob er noch
bei Sinnen sei! Die allgemeine Überzeugung war:
Wenn überhaupt, dann würde es noch Jahrhunderte
dauern, bis das sowjetische Riesenreich
untergeht.
Und aus damaliger Sicht hatten sie anscheinend
recht.
Die Sowjetunion verfügte über einen
Geheimdienst, der einmalig in der Welt war. Er
überwachte lückenlos alles und alle. Es gab
keine oppositionellen Parteien oder Verbände,
die einen organisatorischen Zusammenhang bilden
könnten. Keine kritischen Zeitungen! Nichts!
Aber wirklich gar nichts!
Völlig zu recht hätte man sich damals fragen
können: Woher sollte denn der Widerstand kommen,
um gegen eine solche Übermacht an Personal und
Mittel zu rebellieren?
Und wenn jemand den Menschen damals gesagt
hätte, daß Anfang 90er Jahre zweitweise auch
noch die kommunistische Partei verboten sein
würde, hätten sie einem solchen Menschen
dringend geraten, den Psychiater aufzusuchen.
Das ist kein Witz! Zu jener Zeit war man in
dieser Hinsicht genauso ungläubig, wie es die
Menschen heutzutage bei uns sind. Und doch ist
die Sowjetunion untergegangen. Sogar ohne einen
echten Bürgerkrieg und ohne Blutvergießen!
Jetzt stellt sich die Frage: Warum?
Die Wissenschaftler haben uns eine ganze Reihe
von Antworten gegeben. Eine Antwort
abenteuerlicher als die andere. Es seien die
Rüstungsausgaben, an denen die Sowjetunion
angeblich zerbrach. Nicht wenige sprachen sogar,
daß die sowjetische Wirtschaft dem
wissenschaftlichen Fortschritt nicht gewachsen
war. Lauter abenteuerliche Geschichten, die mit
der damaligen Wirklichkeit wenig zu tun hatten.
Die Sowjetunion zerbrach aus einem einzigen
Grund, weil die Menschen eben den Glauben an das
herrschende System verloren haben. Sie glaubten
weder Politikern noch sowjetischen Medien. Das
natürliche Gefühl der Menschen, das so lange mit
brachialer Gewalt unterdrückt wurde, brach nach
Stalins Tod nach und nach an die Oberfläche und
weckte in den Menschen eine Sehnsucht nach einer
anderen Ordnung, die ihrer inneren Welt mehr
entsprechen würde. Es war eine intuitive
Erkenntnis, daß das Richtige außerhalb dieses
korrupten Systems liegt.
Dann wurde es noch abenteuerlicher! Sogar die
Kommunisten glaubten nicht mehr an ihre eigenen
Leeren. Auf den Parteitagen und in den
Versammlungen hat man immer noch Einigkeit zur
Schau gestellt, in privaten Gesprächen jedoch
erzählte man einander Witze über die eigene
Partei.
Diese Entwicklung konnte niemand mehr aufhalten.
Nicht einmal der mächtige KGB konnte die Lage
retten. Wie eine Titanic begann die Sowjetunion
zu sinken. Nicht einmal die Parteibonzen waren
bereit, das sowjetische System zu verteidigen
und stützen. Sie waren mehrheitlich damit
beschäftigt, ihr eigenes Überleben nach dem
bevorstehenden Zusammenbruch zu sichern. Die
Weitsichtigsten von ihnen erklärten früh genug,
sie seien in Wirklichkeit überzeugte
Antikommunisten gewesen. Selbst einige
KGB-Generäle sind abgesprungen.
So schnell geht es im Leben in Wirklichkeit!
Unheimlich schnell!
Was würde denn bei uns in Deutschland
losbrechen, wenn der heutige Zeitgeist genauso
wie in der UdSSR zerfallen und das korrupte
System unter dem Druck des Volkes in Bedrängnis
kommen würde? Man wird sich wundern, wie viele
glühende Anhänger wir in Wirklichkeit haben.
Selbst die Politiker würden scharenweise die
Fronten wechseln.
Aber auch heute stellen wir die ersten
deutlichen Anzeichen dessen, daß die Menschen zu
begreifen beginnen, daß bei uns etwas
Grundsätzliches schiefläuft. Nur noch 60% der
Bundesbürger glauben an die Zukunftsfähigkeit
des heutigen Systems in Deutschland. In
Mitteldeutschland sind es nur noch 44%. (Die
Daten von 2007)
Eine Sehnsucht nach alten Werten macht sich
breit. Noch ist dieses Gefühl nicht so stark,
daß die Menschen bereit wären, sich zu
organisieren. Noch verspürt man bei ihnen den
Zukunftspessimismus und die niederdrückende
Ohnmacht. Man kommt sich vor wie ein winziges
Rädchen in einem gewaltigen Mechanismus. Und
doch spüren wir, daß etwas in Bewegung geraten
ist.
Natürlich haben auch die Linken diesen
Stimmungswechsel gewittert. Zum ersten Mal in
den letzten Jahrzehnten glauben sie, eine echte
Chance zu haben, das Blatt zu ihren Gunsten zu
drehen.
Daher müssen wir heute zwangsläufig die Frage
stellen, was wir, und vor allem die
heimatverbundene Jugend, unternehmen sollten, um
an die Stelle des bröckelnden Zeitgeistes der
68er dauerhaft unsere eigenen Vorstellungen zu
etablieren.
Eins scheint klar zu sein: Es reicht heute nicht
mehr, darauf hinzuweisen, was bei uns alles
schief läuft. Wie wichtig das auch erscheinen
mag, werden wir keinen nennenswerten Erfolg
erringen können, wenn wir es nicht schaffen,
eine hoffnungsvolle Alternative anzubieten. Eine
Alternative, die vor allem positive Kräfte
entfesseln würde.
Die Aufgabe der heimatverbundenen Jugend sollte
in erster Linie darin bestehen, eine deutliche
Antwort auf die Frage zu finden, welche Werte
wir vertreten wollen. Die Jugendlichen müssen
Klarheit darüber gewinnen, welche Gesellschaft
und welchen Staat sie sich wünschen. Diese Idee
muß schließlich die Grenzen einer rationalen
Begründung sprengen und zu einem
sehnsuchtsvollen Traum werden; zu einem
erhebenden Gefühl, das die Jugend erfaßt. Um die
anderen mitreißen zu können, muß man vor allem
selbst felsenfest an diesen Traum glauben und
ihn herbeisehnen.
Ich möchte in diesem Zusammenhang an ein Gedicht
von Johann Gottlieb Fichte erinnern. Obwohl die
meisten dieses wundervolle Gedicht kennen,
erlaube ich mir es doch in voller Länge
wiederzugeben:
Du sollst an Deutschlands Zukunft glauben,
An deines Volkes auferstehn.
Laß diesen Glauben dir nicht rauben,
trotz allem, allem was geschehn.
Und handeln sollst du so als hinge
Von dir und deinem Tun allein
Das Schicksal ab der deutschen Dinge
Und die Verantwortung wär’ dein.
Wer von einem solchen Geist beseelt ist, der
wird auch die anderen begeistern können. Und
darum geht es!
Die Suche nach einem Idealzustand der
Gesellschaft sollte sich nicht nur auf die
intellektuellen Abhandlungen beschränken, wie es
oft der Fall ist. Mit Parteiprogrammen allen
erreicht man die Menschen selten. Um die
positive Grundstimmung im Volk zu erzeugen, muß
man versuchen, die eigenen Überzeugungen
glaubhaft vorzuleben. Für die anderen ein
Beispiel abzugeben.
Natürlich erfordert es in unserer Zeit viel Mut.
Offen auszusprechen, was man im Innersten seines
Herzens glaubt und denkt, ist heute beinahe eine
revolutionäre Tat.
Ich wiederhole: Es gibt viele Menschen, die
unsere Mißstände anprangern. Viel seltener sind
diejenigen anzutreffen, die ihre Träume
offenlegen. Darin liegt aber die positive Kraft,
die etwas bewegen könnte. Nur dadurch können wir
endlich aus der Defensive herauskommen und die
Herzen der Menschen erobern.
In meinem Buch ließ ich meinen Romanhelden Frank
Uffelmann einen Aufsatz zum Thema „Mein Traum“
schreiben. Da er auch ansonsten durch seine
direkte Art Aufsehen erregte, erwarten seine
Klassenkameraden mit Spannung, was er dort alles
geschrieben hat. Dieser Aufsatz spielt in meinem
Buch eine besondere Rolle. Ich möchte nun einige
Stellen aus diesem Aufsatz vorlesen:
Mein Traum. Er ist so schön wie unerreichbar.
Ich weiß ja nicht einmal, ob ich ihn mehr am
hellichten Tage oder in meinen schlaflosen
Nächten träume. Er ist immer da, er durchdringt
mein ganzes Wesen. Er schlummert in meiner Brust
und in den Augenblicken der Ruhe, wo die
alltäglichen Sorgen zurücktreten und mich von
ihrer Last befreien, steigt er aus der Tiefe
meiner Seele und bezaubert mich wie die Klänge
einer sehnsuchtsvollen Musik immer wieder aufs
neue. Er erhebt sich wie die Sonne über meine
Zweifel und erfüllt meine Welt mit dem hellen
Licht einer neuen Hoffnung.
Ich sehe meine Heimat, meine geliebte deutsche
Heimat am frühen Morgen im stillen Glück und im
innigsten Frieden. Ich sehe Kirchtürme in den
ersten Sonnenstrahlen leuchten. Ich sehe die von
fleißigen Händen bestellten Felder, und in allem
erkenne ich den mir vertrauten Ordnungssinn
meines Volkes – den lebendigen Ausdruck seiner
immerwährenden Heimatliebe, seiner innigsten
Träume! Ich schaue auf dieses Glück und kann
meine Tränen nicht mehr zurückhalten. Eine tiefe
Erkenntnis erfüllt mein Wesen. Eine Gewißheit,
daß dieser Traum mein Leben wert ist. Und wird
es eingefordert, so bin ich bereit.
Bedingungslos bereit! Auch wenn ich weiß, daß
damit nur ein winziger Bruchteil davon bezahlt
werden könnte.
Ich hoffe es, ich weiß es: Ich bin nicht allein!
Mit allen Sinnen spüre ich die Gegenwart
verwandter Seelen. Ich nehme ihre Sehnsucht, die
gleiche Sehnsucht so deutlich wahr! Ich erkenne
ihren leisen Schimmer in den Augen der Menschen,
die an mir vorübergehen…
In meinen Träumen habe ich Worte gefunden, um
meine Welt zu erklären! Ich spreche zu den
deutschen Menschen, und sie verstehen mich und
die Hoffnung entzündet ihre Herzen mit neuer
Kraft.
In meinen Träumen…
Und wenn ich manchmal in der nächtlichen
Abgeschiedenheit die Augen niederschlage, so
höre ich die vertrauten Lieder aus längst
verhallten Zeiten. Ich tauche in die
Vergangenheit meines Volkes ein, in meine
Vergangenheit! Ich durchdringe Jahrhunderte und
Jahrtausende, und alles, alles fließt in meine
Seele wie ein mächtiger Strom des
Schicksalhaften. Ich sehe Menschen vom gleichen
Blut, deren Teil ich selbst bin. Ich lebe mit
ihnen. Ich leide und sterbe mit jedem von ihnen,
um am nächsten Morgen wieder geboren zu werden
und zu wissen: Ich bin mit ihnen eins, und keine
Macht vermag es, mein Leben von ihrem Schicksal
zu trennen.
Mein Volk, mein leidgeprüftes Volk lebt in
meinen Träumen sein verdientes Glück. Lebt nach
seinem Sinn, so wie es je geträumt hat.
In meinem Traum sind die Gassen unserer
lieblichen Dörfer und Städte wieder mit Leben
gefüllt. Mit Lachen und fröhlichem Lärm
spielender Kinder… In meinem Traum sind wir
wieder eins. Trotz unserer Sorgen, trotz unseres
belanglosen Streits sind wir von einem tief
empfundenen Gefühl der Gottgegebenen
Verwandtschaft beseelt! Wir sind wieder eine
lebendige Schicksalsgemeinschaft! Sie umfaßt
nicht nur die Lebenden, sondern auch unsere
Vorfahren, denen gegenüber wir nicht als Richter
auftreten, sondern uns vor ihnen in Ehrfurcht
verneigen.
Und zum Schluß schreibt er:
In meinen Träumen hat mein gutes Volk das Glück,
ein Volk zu bleiben. Es hat wieder zu sich
gefunden und schämt sich dessen nicht.
Dieser Traum flammte in meiner Seele in
frühester Jugend auf, als die Hoffnung, die
Heimat je in meinem Leben sehen zu dürfen, am
geringsten war. Er erwachte von selbst, ohne daß
ich sagen könnte, wann er von mir Besitz
ergriffen hatte, und mit diesem Traum werde ich
von dieser Welt scheiden. In der Hoffnung, daß
diese Träume auch meine Kinder träumen werden.
Diese Träume kommen aus der Tiefe meiner Seele
und können nicht von mir weichen. Sie sind ein
Teil von mir
– die Träume von meiner Heimat.
Vielleicht kommen sie aus dem Jenseits.
Vielleicht wird mein Volk, wenn nicht auf dieser
Welt, dann doch woanders vom Allmächtigen für
seine Güte belohnt. Doch in meinen Träumen
werden wir auch hier wieder Kraft finden, unser
Leben neu zu gestalten.
In meinen Träumen bin ich nicht allein!
In meinen Träumen…
Wie sie sehen, ist dieser Traum kein trockenes
Parteiprogramm, sondern eine ehrliche,
gefühlsbetonte Liebeserklärung an seine deutsche
Heimat.
Vor einigen Monaten rief mich ein Leser aus
Berlin an und vertraute mir, daß er und seine
Frau langjährige PDS Mitglieder sind. Er hat mir
berichtet, daß sie gerade bis zu dieser Stelle
noch bereit waren, die Grundgedanken meines
Buches anzugreifen. Als sie jedoch den Traum
gelesen hatten, fühlten sie sich mitten ins Herz
getroffen und entwaffnet… Mehr noch, er gestand
mir, daß ihr Weltbild ins Wanken gekommen war.
Das hat mir als Autor natürlich eine große
Freude bereitet
Was ist aber an diesem Traum so besonderes, was
viele Menschen entwaffnet?
Das ist die unwiderstehliche Ausstrahlung, ja
selbst die Anziehungskraft eines ehrlichen
Menschen! Ein tiefgreifender Zauber des guten
Willens, der in seiner bedingungslosen
Heimatliebe so wundervoll zum Ausdruck kommt!
Viele Leser haben mich gefragt, ob mein
Romanheld Frank Uffelmann ein Retter, ja, ob er
gar ein Erlöser wäre?!
Darauf kann ich nur eins sagen:
Mein Romanheld ist ein Mensch, der nach der
Wahrheit strebt, der sich nicht danach
ausrichtet, was ihm die veröffentlichte Meinung
oder der Zeitgeist aufzwingt. Er lebt in
Übereinstimmung mit seinem Gewissen. Nicht er
ist ein Retter und Erlöser, sondern die Idee,
die in seinem Herzen brennt!
Sie ist nicht neu. Ihr Wesen besteht nicht in
hochintellektuellen Formeln. Sie wendet sich an
das mächtige Urgefühl, das tief in unserer Seele
verankert ist. In jedem von uns lodert die
unüberwindliche Sehnsucht nach jener Heimat, wo
jeder von uns sich als Teil einer großen Familie
fühlen könnte, wo die alltägliche Arbeit nicht
allein dem Lebensunterhalt dient, sondern ein
freudiges Gefühl der Mitwirkung an etwas
Größerem hervorrufen würde.
Nichts kann einem Menschen die Heimat ersetzen.
Auch nicht der Wohlstand. Ohne Heimat kann ein
Mensch nicht glücklich werden. Glück bedeutet –
sich über ihre Erfolge freuen zu dürfen, stolz
auf sie zu sein und zusammen mit ihr zu leiden –
dies alles ist eben jenes Paradies, für dessen
Verwirklichung die besten Töchter und Söhne
unseres Volkes schon immer bereit waren, jeden
Preis zu zahlen. Heimat ist die Zielrichtung
aller Hoffungen.
In einem Gespräch erklärt mein Romanheld einem
Mädchen, was seiner Meinung nach die Heimatliebe
ist. Er sagt folgendes:
Dieses Gefühl ist mystischer Natur. Es kann
nicht nach Errungenschaften der Wissenschaft und
dem sichtbaren Zivilisierungsgrad bemessen
werden. Nicht mit den nüchternen Tabellen, in
denen alle möglichen Für und Wider
zusammengetragen wurden. Nicht nach dem
Reichtum, sondern nach der Intensität des
ausgelösten Glücksgefühls, nach der
unmittelbaren Erfahrung der Gottgegebenen
Zusammengehörigkeit. Sie verbindet alles: Leid
und Freude, Zusammenbruch und Aufstieg,
Vergebung und Reue! Vor diesem erhabenen Gefühl
schwindet jede Angst, selbst vor dem Tod… Nur
noch immerwährende helle Sorge um das
Wohlergehen dieser großen Familie überstrahlt
alles in deiner Seele, wie das Licht des
Göttlichen. Selbst die Zeit hört vor diesem
Gefühl auf: Du bist Vergangenheit und Gegenwart
und Zukunft, die sich im Schicksal deines Volkes
verkörpern… Ein Gefühl, das die Sehnsucht nach
Kindern weckt und sie als Gottes Segen dankbar
empfangen läßt… Kinder, in denen unsere
Hoffnungen und unser Glück weiterleben!
… Wie ein immer größer werdender Kreis beginnt
sie (die Heimatliebe) in eigener Familie, weitet
sich über den Freundeskreis, über die engere
Heimat hinaus und reicht bis an die entlegensten
Grenzen deines Volkes. Wir sind alle verwandt!
Wir haben das gleiche Schicksal, und es ist kaum
möglich, außerhalb dieser großen Gemeinschaft
das wahre Glück zu empfinden. Keine
Weltanschauung, keine Sekte, kein Männerbund,
wie exklusiv er auch sein mag, ist imstande,
seinen Mitgliedern ein Gefühl von ähnlicher
Erhabenheit und Tiefe zu schenken. Wer das
Gegenteil behauptet, hat dieses Glück noch nicht
erfahren. Er ahnt ja nicht einmal von dessen
Größe! Doch auch sie tragen in sich diesen
Funken.
So beschreibt mein Romanheld sein Heimatgefühl.
Und da er auch ansonsten so ehrlich handelt,
verfallen ihm nach und nach nicht gerade weinige
Mitschüler. Warum? Das können sie oft selbst
nicht verstehen.
Einige Leser haben mir vorgehalten, ich habe
meinen Romanhelden hoffnungslos idealisiert.
Sein Verhalten, seine Auflehnung gegen den
Zeitgeist seien an vielen Stellen
realitätsfremd. Vielleicht haben sie recht.
Dabei konnten sie aber doch nicht immer
erklären, was konkret in seinem Benehmen so
unmöglich ist! Wie dem auch sei, halte ich mir
an Schillers Vorstellungen von der Kunst, die
das Ideal zu verdeutlichen sucht.
Warum aber stößt mein Romanheld gelegentlich auf
Ablehnung? Die Erklärung ist meiner Meinung nach
denkbar einfach: Viele Leser haben bereits
vergessen, wie ein Mensch aussieht, der sagt,
was er denkt, und tut, was er für richtig hält.
Und zwar unabhängig von dem jeweiligen
Zeitgeist!
Daß man für ein derartiges Verhalten nicht
selten einen hohen Preis zahlen muß, sollte
selbst einem Kind klar sein. Doch die Menschen
übertreiben oft bei der Einschätzung der
möglichen Folgen einer solchen
Lebenseinstellung. In den meisten Fällen nur um
ihre eigene Tatenlosigkeit zu entschuldigen.
Sehr oft hört man den banalen Satz: „Leider kann
man in Deutschland darüber nicht reden!“
Warum denn?
Neulich sprach ich mit einem Professor. Er ist
bereits weit über achtzig. Ein Alter, in dem die
Angst vor möglichen Konsequenzen im irdischen
Leben scheinbar in den Hintergrund treten
sollte. Aber nein! Auch er wiederholt immer
wieder das Gleiche: man darf in Deutschland
darüber nicht sprechen, auf keinen Fall!
Schließlich beendete er das Gespräch mit dem
Vorschlag, dieses Thema am Telefon nicht mehr zu
erörtern.
Der zweite Professor, übrigens ein Deutscher aus
Rußland, erklärte mir nach dem Lesen meines
Romans, daß man ihn bald verbieten würde. Sobald
die zuständigen Behörden von diesem Buch
erfahren, würden sie es verbieten!
Ich bin davon überzeugt, daß diese Äußerungen
nichts anderes als Folgen der uns aufgezwungenen
Selbstzensur sind, die sich tief ins Bewußtsein
der Menschen eingefressen hat. Sie zu
überwinden, sich selbst zu einer freien
Persönlichkeit werden zu lassen – ist die
Aufgabe jedes einzelnen Deutschen.
Gelingt es ihm, den Zeitgeist in seinem eigenen
Denken zu überwinden, die Wahrhaftigkeit zu
seinem Lebensprinzip zu machen, so erglüht sein
Herz in heftigster Hingabe an seine Heimat und
verändert sein früheres Leben. Dabei erlangt er
nach und nach auch jene Ausstrahlung, die auf
die meisten Menschen wie ein Zauber wirkt.
Diesen Zauber faßte der größte Philosoph aller
Zeiten, Immanuel Kant, in folgende Worte:
„Es ist überall nichts in der Welt, ja überhaupt
auch außer derselben zu denken möglich, was ohne
Einschränkung für gut könnte gehalten werden,
als allein ein guter Wille.“
Etwas weiter erklärt er:
„Der gute Wille ist nicht durch das, was er
bewirkt oder ausrichtet, nicht durch seine
Tauglichkeit zur Errichtung irgend eines
vorgesetzten Zwecks, sonder allein durch das
Wollen, d. i. an sich, gut…“
Kant erhebt dieses edle Gefühl zu einem alles
überragenden Begriff, der den engen Rahmen der
materiellen Notwendigkeit sprengt und in die
heiligsten Bereiche der menschlichen Seele
hineindringt.
So sagte er uns an einer anderen Stelle:
„Wenn gleich durch eine besondere Ungunst des
Schicksals, oder durch kärgliche Ausstattung
einer stiefmütterlichen Natur, es diesem Willen
gänzlich an Vermögen fehlete, seine Absicht
durchzusetzen; wenn bei seiner größten
Bestrebung dennoch nichts von ihm ausgerichtet
würde, und nur der gute Wille… übrig bliebe: so
würde er wie ein Juwel doch für sich selbst
glänzen, als etwas, das seinen vollen Wert in
sich selbst hat.“
Das ist der Zauber eines ehrlichen Menschen, der
für seine große Familie, für seine
Volksgemeinschaft alles zu geben bereit ist. Zu
allen Zeiten war dieser Idealismus die
ureigenste Eigenschaft der deutschen Jugend. Ihn
zu wecken, ist unsere wichtigste Aufgabe!
„Tue recht und fürchte nichts!“ sagten
einst unsere großen Ahnen.
Gerade das wollte ich in meinem Roman fühlbar
zum Ausdruck bringen. Diese Lebensauffassung
haben fast alle unsere deutschen Größen
vertreten. Ich wage es zu behaupten, daß dies
der wahre Kern des deutschen Wesens ist, was die
anderen Völker an uns so schätzen. Nicht umsonst
erwartete der große russische Schriftsteller
Alexander Solschenizyn gerade von unserem
deutschen Volk eine geistige Erhebung, die die
Welt verändern wird. Trotz momentaner Schwäche
und Orientierungslosigkeit, trotz aller
Widrigkeiten der Gegenwart glaubte einer der
größten Bewunderer des deutschen Volkes an
unsere Wiedergeburt.
„Deutsch zu sein heißt, eine Sache um ihrer
selbst willen tun.“
Das sind die Worte von Richard Wagner. Er meinte
damit die in der deutschen Seele tief
verwurzelte wundervolle Eigenschaft, für eine
große Idee, die aus der Tiefe der Volksseele
emporsteigt, jedes Opfer zu bringen. Ja selbst
sein persönliches Leben vollständig einer Idee
zu widmen!
Wie Alexander Solschenizyn vertrat auch
Nietzsche die gleichen Ansichten. Er sagte dazu
folgendes:
Wir halten soviel von dem reinen und
kräftigen Kerne des deutschen Wesens, daß wir
gerade von ihm jede Ausscheidung gewaltsam
eingepflanzter Elemente zu erwarten wagen und es
für möglich erachten, daß der deutsche Geist
sich auf sich selbst zurückbesinnt.
Dieser Satz behielt seine Gültigkeit auch nach
zwei verlorenen Kriegen. Sicher war die
Nachkriegszeit eine gewaltige Depression, die
uns einen Sittenverfall bescherte, der von
vielen als Ende der deutschen Welt empfunden
wird. Doch wir müssen hinter die Fassade der
oberflächlichen Lebensäußerungen sehen. Und dort
erkennen wir, daß unser Volk in sich immer noch
unermeßlich viel von jener edler Güte trägt, die
uns Kraft und Hoffnung geben sollte.
Nicht jammern, wie es leider zu oft der Fall
ist, sonder jeden Abend sich selbst fragen, was
ich persönlich heute meinem Volk und meiner
Heimat geschenkt habe, damit wir diesen Zustand
überwinden und unseren Nachkommen eine bessere
Welt hinterlassen können.
Eine besondere, ich würde sagen, entscheidende
Rolle dabei fällt der deutschen Jugend zu. Und
vor allem jenen, die bereits unter solch
widrigen Bedingungen den Weg zum nationalen
Gedanken gefunden haben. Diese Jungen und
Mädchen sind die geborene Elite unseres Volkes!
Denn nicht die gesellschaftliche Stellung, nicht
einmal die Fähigkeiten entscheiden über die
Zugehörigkeit zur wahren Elite eines Volkes,
sondern die Bereitschaft, freiwillig seine
Pflicht zu tun und wenn nötig, Opfer zu bringen.
Auch dann, wenn die anderen bereits versagt
haben.
Zum Schluß will ich euch noch ein paar Worte
über einen weiteren Hauptgedanken meines Buches
sagen.
Wir dürfen nicht vergessen, daß die Wahrheit
heute auf der Seite des deutschen Volkes steht.
Wir haben einen großen Vorteil gegenüber den
Verleumdern unseres Volkes: Wir müssen nicht
lügen! Im Gegensatz zu unseren Gegnern sind wir
bereit die Wahrheit zu akzeptieren, und zwar
unabhängig davon, zu welchen Gunsten sie
ausfällt.
Die Pseudoelite unseres Landes übernahm jedoch
die Ansichten der Siegermächte. Sie wählten
Betrug und Lüge als Mittel der Politik. Sie
versuchen uns tagtäglich zu beweisen, daß die
Wahrheit nur dann ausgesprochen werden darf,
wenn sie in ihr ideologisches Weltbild paßt.
Sobald sie jedoch gegen die vorherrschenden
Ansichten verstößt, versuchen sie die Wahrheit
zu kriminalisieren. Wer sich aber über die
Wahrheit erhebt, wird früh oder später
jämmerlich untergehen.
Ein französischer Schriftsteller sagte einst:
„Wenn man die Wahrheit verschließt und in den
Boden vergräbt, dann wird sie nur wachsen und so
viel explosive Kraft ansammeln, daß der Tag, an
dem sie durchbricht, alles, was ihr im Wege
steht, fortfegt.“
Viktor Streck
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