Realitätsverlust: Muss Angela Merkel zum
Psychiater?
Von
den Vereinigten Staaten über Russland bis in die
arabische Golfregion werden Millionen wegen der
Wirtschaftskrise arbeitslos gewordene Europäer
wieder in ihre Heimat abgeschoben. Vielen von
ihnen droht in Deutschland nach der Rückkehr die
Arbeitslosigkeit. Zugleich will die
Bundeskanzlerin wegen des angeblich "erwarteten
Fachkräftemangels" ausländische Zuwanderer fördern
und ihnen vorrangig Arbeitsplätze in Deutschland
verschaffen. Aus der Sicht eines unbefangenen
Dritten ist der Realitätsverlust der
Bundesregierung erschreckend.
Wohin man auch schaut: Überall in der Welt werden
Arbeitsplätze wegen der schweren Wirtschaftskrise
auf Anordnung der jeweiligen Regierung derzeit
vorrangig für Einheimische reserviert. Und die
zugewanderten Arbeitskräfte werden überall auf der
Welt wieder in ihre Heimatländer zurückgeschickt.
So hat die russische Regierung – mit
ausdrücklicher Unterstützung der Gewerkschaften –
soeben beschlossen, im Jahr 2010 mit 1,3 Millionen
Menschen fast ein Drittel weniger Ausländer in
Russland arbeiten zu lassen, als im abgelaufenen
Jahr.
Moskau
will die Ausländerquote um 30 Prozent senken.
Die Regierung will durch die Kürzung des
Ausländeranteils zuerst einmal Russen wieder einen
Job verschaffen.
Die
tschechische Regierung zahlt arbeitslosen
Zuwanderern
seit Monaten schon eine
Prämie,
wenn sie endlich wieder das Land verlassen.
Das Golfemirat
Dubai
hat vor Monaten schon alle arbeitslosen Ausländer
rausgeschmissen:
In Dubai gingen auf einen Schlag die Umzugskartons
aus. Das Emirat wird Opfer seines
Aufenthaltsrechts: Wenn ein Ausländer arbeitslos
wird, muss er innerhalb eines Monats das Land
verlassen. Tausende sind schon weg. Auch
im
italienischen Coccaglio
hat man vor Weihnachten alle arbeitslosen
Ausländer deportiert.
Aus
allen Schweizer Kantonen können selbst arbeitslose
EU-Bürger problemlos in ihre Heimat deportiert
werden.
Noch geschieht das nicht, aber der Wind dreht
sich. Immerhn sind schon 44 Prozent der
Sozialhilfeempfänger in der Schweiz Ausländer. Das
schürt die Stimmung im Land, der sich die
Regierung wohl nicht mehr lange entgegenstemmen
kann.
Jeweils zwei Drittel der Deutschen und der
US-Amerikaner sind nach Angaben einer
repräsentativen Umfrage aus dem Jahre 2009 dafür,
arbeitslose Ausländer aufzufordern, das Land zu
verlassen.
Die Vereinigten Staaten haben auf diese Umfrage
reagiert: Wer in den USA als Europäer seinen
Arbeitsplatz verliert, der hat genau sechs Wochen
Zeit, um sein Haus zu verkaufen und die
Umzugskisten zu packen. Genau wie in Dubai werden
jetzt in den USA arbeitslose Nicht-Amerikaner seit
mehreren Monaten schon radikal deportiert. Es gibt
tausende Deutsche, die nun nach dem Verlust ihres
Arbeitsplatzes ein leerstehendes Haus in den USA
haben, das sie wegen der Wirtschaftskrise nicht
oder nur unter ruinösen Verlusten verkaufen
können.
Kehren diese gut ausgebildeten Deutschen aus
einem der vorgenannten Länder in der Hoffnung auf
einen Arbeitsplatz in ihre Heimat Deutschland
zurück, dann erwartet sie hier genau das Gegenteil
von dem, was andere Staaten machen: Die
Bundesregierung will dem angeblichen künftigen
"Fachkräftemangel vorbeugen"
und fördert nun gezielt Zuwanderer, deren
Berufsabschlüsse aus fernen Ländern sie auf dem
deutschen Arbeitsmarkt als "gleichberechtigt"
anerkennen will. Angeblich seien die meisten
Zuwanderer aus exotischen Staaten nur deshalb in
Deutschland auf Sozialhilfe angewiesen, weil wir
ihre "Berufsabschlüsse" aus den Heimatländern hier
nicht anerkennen. Statt die arbeitslosen
Zuwanderer wegen der weiter steigenden
Arbeitslosigkeit in ihre Heimatländer zu
deportieren, wie es alle Staaten von den USA bis
Russland durchführen, machen wir sie dank der
Politik der schwarz-gelben Bundesregierung zu
Konkurrenten zurückkehrender deutscher
Arbeitsloser auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Das
alles geschieht zwar im Namen, aber ganz sicher
ohne Rückendeckung der Deutschen.Schlimmer noch:
Zehntausende Ausländer, die nach deutschen
Gesetzen längst abgeschoben werden müssten,
dürfen vorerst nun weiter auf Kosten der deutschen
Steuerzahler in Deutschland bleiben. Auch rund
10.000 arbeitslose Roma-Landfahrer, die
eigentlich längst in ihre Heimat Kosovo hätten
abgeschoben werden müssen,
laben sich weiterhin an den Finanztöpfen der
deutschen Steuerzahler.
Die Europäische Union prognostiziert der
Bundesrepublik für das Jahr 2010 zwischen 1 und
1,5 Millionen mehr Arbeitslose. Wir haben ein
Massenfirmensterben in der Autobranche.
Wir haben
Städte
und Landkreise, die in ihren Schulden wegen der
Soziallasten versinken.
Die
Regierung bereitet die Erhöhung der Sozialabgaben
vor, weil immer mehr Menschen arbeitslos werden.
Die Bundesregierung bereitet zudem die
Kürzung
der Hartz-IV-Sätze um etwa 30 Prozent
vor. Zugleich
macht
die Bundesregierung die größten Schulden aller
Zeiten
und verteilt schon die Steuergelder der noch nicht
einmal geborenen Kinder unters Volk. Und sie
ermuntert arbeitslose Zuwanderer, ihre
"Bildungsabschlüsse" einzureichen und hier zu
arbeiten und Deutschen Arbeitsplätze wegzunehmen
statt in ihre Heimat zurückzukehren. Wie will man
das alles finanzieren? Unsere lieben Politiker
bestellen einfach still und leise
Gelddruckmaschinen...
Kann es sein, dass die politischen Führungen der
Vereinigten Staaten, Russlands, der Tschechischen
Republik, Dubais und vieler anderer Staaten
derzeit völlig irre sind? Oder verhalten die sich
etwa völlig normal und die Bundesregierung und
allen voran die Bundeskanzlerin sind reif für den
Psychiater?
Udo Ulfkotte
26.12.2009
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