Zwanzig Jahre Anschluß der DDR an die BRD - kein Grund zum
feiern!
Der
Fall der Mauer war zweifellos ein überfälliges
historisches Ereignis und ein Grund zur Freude.
Einzig dieses Ereignis kann ich feiern. Was dann
kam, ist wirklich kein Grund zum Feiern. Der Fall
der Mauer stellte den Beginn der Übernahme der
EX-DDR durch die BRD dar. Darum feiert sich heute
das BRD-System. Die sowjetisch besetzte Zone kam
somit unter die Kontrolle der von den drei
Westmächten kontrollierten BRD. Mit dem
Zwei-Plus-Vier-Abkommen wurde die so vergrößerte
BRD auch weiter unter die Kontrolle insbesondere
der USA gestellt. Ein souveränes Deutschland liegt
somit in weiter Ferne. Kollaborateure treiben die
Internationalisierung deutscher Unternehmen und
die Überfremdung unseres Volkes voran. Sie
regieren unser Land zum Gefallen der alliierten
Besatzer und des Zentralrates der Juden.
Viel wird in diesen Tagen über die neue
Reisefreiheit der damaligen DDR-Bürger gesprochen.
Was aber nutzt die neu gewonnene Reisefreiheit
denen, die nach dem Anschluß an die BRD in das
Millionenheer der Arbeitslosen gerieten und heute
kein Geld mehr haben, um überhaupt Reisen antreten
zu können. Sicher sind wir mit der Eingliederung
der DDR in die BRD der noch ausstehenden
Wiedervereinigung ein Stück näher gekommen.
Wichtig ist, daß unser Volk sich nicht weiter
auseinanderlebt. Aber zum Feiern ist angesichts
der gesellschaftlichen Realität in der heutigen
BRD kein Anlaß. Mit den Feiern soll im ganzen Land
von den wirklichen Problemen abgelenkt werden, die
uns tagtäglich beschäftigen.
Die gesellschaftlichen Verfallserscheinungen in
der BRD als Folge der Fremdherrschaft sind
unübersehbar und die Ex-DDR-Bürger nehmen seit
zwanzig Jahren auch daran teil:
- Die Zahl der Arbeitslosen ist seit Jahren auf
unerträglich hohem Niveau. Derzeit sind in der BRD
unter Weglassung der immer wieder veränderten
Berechnungsgrundlagen zur Arbeitslosigkeit, nach
vorsichtigen Schätzungen ca. 6,5 Millionen
Menschen arbeitslos. Diesen Menschen wird damit
ein zentrales Element der Sinnstiftung genommen
und sie werden dem sozialen Abstieg preisgegeben.
Diese Ausgrenzung verschärft sich durch die
steigende Zahl der Empfänger von ALG II (Hartz
IV). Die Folge: Massenarmut breitet sich aus.
- Die Massenarmut führt zur sozialen
Verwahrlosung: Gemeinschaftsbildende Werte wurden
zerstört. Egoismus und Konsumsucht werden
gepredigt. Eine gemeinsame Identität, die zur
Herausbildung eines Gemeinschaftsbewußtseins und
zur Standortfindung des Einzelnen unerläßlich ist,
wird durch Amerikanisierung der Kultur,
Überfremdung des Volkes und Schaffung
antideutscher Neurosen systematisch zerstört. Die
Zerstörung des Gemeinschaftsgefühls und die
Ausbreitung des hemmungslosen Egoismus führen zu
steigender Kriminalität. Die Ausrichtung der
Menschen auf Konsumsucht, sowie die Erziehung zur
Gemeinschaftsunfähigkeit führen zur Zerstörung der
Familie. Steigende Ehescheidungszahlen und immer
mehr alleinerziehende Mütter kennzeichnen diese
Situation. Verhaltensgestörte Kinder sind vielfach
die Folge.
- Obdachlosigkeit wird zum Massenphänomen.
Ungefähr 250.000 Menschen haben in Deutschland
kein Dach über dem Kopf. Die Familien-, Dorf- oder
Wohnviertelgemeinschaft, die sich um sie kümmern
könnte, wurde durch Anonymisierung zerstört. Der
Weg zurück in die Gemeinschaft ist nahezu
unmöglich.
- Die Vereinzelung und Sinnentleerung treibt
die Zahl der Rauschgiftabhängigen in immer neue
Höhen. Schätzungen zufolge gibt es in der BRD etwa
vier Millionen Alkoholiker und 100.000 Konsumenten
harter Drogen. Ungefähr eine Million Menschen sind
medikamentenabhängig, Drogen wie Ecstasy und
Haschisch sind allgegenwärtig und sollen
„gesellschaftsfähig“ gemacht werden.
- Soziale Gerechtigkeit existiert nicht. Die
Löhne und Renten sinken seit Jahren. Großkonzerne
zahlen keine Steuern. Der deutsche Arbeiter dafür
um so mehr. Das Kindergeld bewegt sich auf
verschwindend geringem Niveau – deswegen sind
Kinder das Armutsrisiko Nummer eins. Die
Zweidrittelgesellschaft wird immer sichtbarer.
Die geschilderten Entwicklungen sind keineswegs
Zufall. Sie sind die Folge der antideutschen
Entscheidungen der etablierten Politiker. Die
Realität der BRD spiegelt die Folgen der
Fremdherrschaft internationaler Kapitalisten
wider.
- Die gesetzlich vorgeschriebene
Vollbeschäftigung wird vorsätzlich sabotiert, um
die „Arbeitskosten“ zu drücken. Trotz
Massenarbeitslosigkeit drängen weitere Millionen
Arbeitskräfte aus den Billiglohnländern
ungehindert in die BRD. Der Verzicht auf jegliche
vernünftige nationale Wirtschaftspolitik zu
Gunsten eines primitiven Globalismus schafft eine
immense strukturelle Arbeitslosigkeit, die
wiederum verantwortlich ist für die steigenden
Lohnnebenkosten, die herhalten müssen, um
Sozialabbau und weitere Arbeitsplatzvernichtung zu
rechtfertigen. Ein Teufelskreis, der durch den
Globalisierungswahn in Gang gehalten wird.
- Die Zerstörung jeglicher Gemeinschaft liegt
ebenfalls im Interesse internationaler
Kapitalisten. Die Solidarität wird zerstört und
Interessensgruppen werden geschaffen, die
gegeneinander ausgespielt werden. Durch die
gesellschaftliche Atomisierung werden Menschen zu
kritiklosen Konsumenten herabgewürdigt, die sich
bereitwillig den nicht existenten „Gesetzen des
Marktes“ unterwerfen müssen.
- Durch Kulturnivellierung und Vernichtung
gewachsener Völker werden weltweit Einheitsmärkte
geschaffen, die eine globale Vermarktung der
Produkte von Großkonzernen vereinfachen sollen.
- Die Verteilung des Bruttosozialproduktes
zugunsten der Großverdiener liegt ebenfalls im
Interesse der internationalen Großkapitalisten.
Zur Absicherung der Macht der Herrschenden haben
diese das Grundgesetz ausgehöhlt und sich den
Staat zur Beute gemacht:
- Ihr Instrument sind die herrschenden Parteien
von der CSU bis zur Linken. In ihnen findet kein
gemeinschaftsfördernder Konkurrenzkampf der Besten
mehr statt. In den herrschenden Parteien bilden
sich Seilschaften, die ohne Beachtung des
Gemeinwohls ihre persönlichen Interessen
rücksichtslos durchsetzen und
verantwortungsbewußte, moralisch denkende und
handelnde Menschen systematisch verfolgen,
diffamieren und ausgrenzen.
- Deswegen sind die herrschenden Parteien zu
zentralen Versorgungseinrichtungen zur Sicherung
des eigenen Wohlstandes geworden. Sie verteilen
lukrative Posten nach Willfährigkeit und Proporz,
nicht nach Fähigkeit. Sie nehmen maßgeblichen
Einfluß auf alle drei staatlichen Gewalten: die
Exekutive, die Legislative und die Judikative, die
dadurch faktisch verschränkt und nicht mehr
geteilt sind.
- Die Folgen der herrschenden
Parteienwirtschaft sind katastrophal. Von den
herrschenden Parteien. über die Parlamente, die
Verwaltungen und Gerichte macht sich eine
antideutsche „Kultur“ der Korruption mit
ungeheuerlichen Ausmaßen breit.
- Eine Meinungsvielfalt in den Medien existiert
nicht. Die Massenmedien sind fest im Griff der
Oligarchie. Die von ihnen verbreiteten Meldungen
und Meinungen sind nahezu identisch. Sie schaffen
virtuelle Realitäten zur Sicherung ihrer Macht.
Die NPD lehnt das oben geschilderte oligarchische
System der Fremdherrschaft internationaler
Kapitalisten und ihrer Helfershelfer ab. Im
Mittelpunkt nationaldemokratischer Politik steht
der Mensch. Es ist Aufgabe verantwortungsvoller
Politik, den Staat so zu gestalten, daß seine
Bürger eine möglichst hohe Lebensqualität genießen
können. Grundlage jeder vernünftigen Politik ist
das lebensrichtige Menschenbild.
Weil wir wissen, wie schlimm es um die Zukunft
unseres Volkes in der fremdbeherrschten BRD
bestellt ist, können wir in diesen Tage nicht so
recht mitfeiern.
Udo Voigt
NPD-Parteivorsitzender |