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Auf Stimmenfang unter
Russlanddeutschen?
Daß
den etablierten Parteien die Annäherung vieler
Rußlanddeutscher an die NPD ein Dorn im Auge ist
– wen wundert es? Daß viele Deutsche aus der
ehemaligen Sowjetunion ein ganz anderes Bild von
der Heimat ihrer Vorväter haben, als das
gegenwärtig erwünscht oder opportun ist, ist
auch eine Tatsache. Die Verbundenheit zur
Heimat, zur angestammten Nation ist dort
selbstverständlich. Migranten aus aller Herren
Länder kommen da nicht vor.
Die offizielle Politik versucht immer wieder,
die Spätaussiedler mit zugewanderten Türken,
Afrikanern oder Arabern in einen Topf zu werfen.
Daß das nicht geht, macht die NPD immer wieder
klar. Die Deutschen, deren Vorfahren meistens
auf Einladung der russischen Regierungen in die
Weiten dieses Landes gezogen sind, sind immer
Deutsche geblieben. Sie sind es auch immer noch
geblieben, als Josef Stalin sie nach Sibirien
deportierte und sie fühlten sich immer noch als
Deutsche, als sie zurückkehrten an die Wolga
oder nach Kirgisien oder nach Kasachstan. Jetzt
sind viele von ihnen zurückgekommen nach
Deutschland und sie mußten feststellen, daß es
Deutschland an vielen Orten gar nicht mehr gab.
Wenn Deutsche Deutsche bleiben wollen, dann
wenden sie sich an die Partei, die das ebenfalls
will und das ist nun einmal die NPD. Die
etablierten Parteien und deren linker Anhang
werfen die Deutschen aus Rußland nur allzu gern
in einen Topf mit Asylbetrügern und Zuwanderern
aus fernen Kulturkreisen. Die NPD tut das nicht.
Für die NPD sind sie Deutsche wie Bayern,
Thüringer oder Niedersachsen. Daß sie Probleme
haben, liegt an deren Vergangenheit. Diese
Probleme zu lösen, ist Aufgabe der Deutschen,
die hier leben. Die meisten Deutschen aus Rußand
haben sich ganz schnell integriert und gehören
in vielen Bereichen zu den Leistungsträgern in
der Wirtschaft. Ganz im Gegensatz dazu die
Millionen Migranten, die sich kaum Mühe geben,
die deutsche Sprache zu lernen, denen aber der
deutsche Paß fast hintergeworfen wird. Diese
leben überwiegend von staatlichen
Transferleistungen und sie leben - dank ihrer
Großfamilien - sehr gut davon.
Als sich in den Anfangsjahren der westdeutschen
Bundesrepublik die aus dem deutschen Osten
vertriebenen Deutschen zu Landsmannschaften
zusammenschlossen, entstand für die durch die
Besatzungsmächte geschaffene Ordnung eine große
Gefahr. Diese vielen Millionen Ostdeutschen
könnten politisch auf ihr Rückkehrrecht pochen
und wer hätte ihnen widerstreben können, wenn
sie zielgerichtet vorgegangen wären. Die neu
entstandenen politischen Parteien, vor allem
aber die CDU/CSU verstanden es außerordentlich
geschickt, diese politische Strömung zu
neutralisieren, indem ihre berechtigten Anliegen
auf finanzielle Entschädigung reduziert wurden.
Aus den Landsmannschaften wurden auf diese Weise
vollkommen unpolitische Volkstanz- und
Trachtenvereine. Markige Worte von Politikern
auf Treffen der Landsmannschaften hatten nur den
Sinn, Wählerstimmen einzufangen.
Die später gegründete Rußlanddeutsche
Landsmannschaft ging den gleichen Weg, zumindest
deren Spitzenfunktionäre. Mehr und mehr
Mitglieder erkannten aber, daß sie
ausschließlich als Stimmenvieh für Parteien
mißbraucht werden sollten, denen ihr Anliegen
eigentlich gleichgültig war. Es bildeten sich
eigene Vereine und Verlage, die dann auch bald
die Nähe zur NPD suchten. Die „Rußlanddeutschen
Konservativen“ ist so eine nationale
Vereinigung. Lesenswert für alle Deutschen ist
das „Ost-West-Panorama“. Der Rußlanddeutsche
Arbeitskreis in der NPD trat auf Demonstrationen
und auch auf Treffen der Rußlanddeutschen
Landsmannschaft auf. Er protestierte gegen
Geschichtsklitterungen antideutscher Kreise und
zeigte überall da Flagge, wo es nötig war.
Klar, daß die Signalgeber der Blockparteien
Alarm schlagen, weil eine Gruppe, die man für
eine ruhige hielt, nun nicht mehr ruhig blieb.
Die bezahlten Funktionäre der Landsmannschaft
gaben wohlfeile Erklärungen ab. Jetzt stellten
auf dem deutsch-russischen Internet-Dienst
„Ornis“ zwei Schreiber Überlegungen an, warum es
denn zu Annäherungen zwischen Russlanddeutschen
und der NPD kommt. Ihre Ausführungen liegen ganz
auf der Linie der ersehnten offiziellen
Migrantenrepublik.
Den NPD-nahen Rußlanddeutschen wird vorgeworfen,
die Idee der multikulturellen Gesellschaft als
utopisch und verbrecherisch anzusehen. Das tun
inzwischen auch andere und prominente Politiker.
Die Spätaussiedler haben in der ehemaligen
Sowjetunion immer ein starkes
Zusammengehörigkeitsgefühl gehabt und sie haben
auch nie vergessen, woher sie kamen. Dazu kam
der Druck zu Stalins Zeiten und danach. Für die
angepaßten „Ornis“-Schreiber von der Universität
Jena scheint das ein Phänomen zu sein, für die
NPD nicht.
Den Rußlanddeutschen Ausländerfeindlichkeit
vorzuwerfen, ist absurd. Sie wollen nur Deutsche
bleiben - und damit sind sie bei der NPD
willkommen, ganz ohne die schnöde Absicht, nur
Stimmen einzufangen.
Übrigens: Viele Rußlanddeutsche sind in der NPD
bereits in verantwortlichen Funktionen und
arbeiten dort so vorbildlich, wie im beruflichen
Leben. Es wächst immer mehr zusammen, was
zusammengehört.
Frank Schwerdt
Stellv. NPD-Parteivorsitzender
Quelle:
www.npd.de
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