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Jetzt die Partnerschaft mit Russland und China ausbauen!
Deutschlands Weg zur Souveränität/ Erklärung des Arbeitskreises Außen- und Sicherheitspolitik der NPD zum Jahreswechsel

Ob Afghanistan, Nahost oder Iran -
Merkel und Westerwelle stehen auch
an der Jahreswende 2011 in
Nibelungentreue an der Seite der USA
und unterstützen mit deutschen
Soldaten deren verlorenen Kampf um
die Erhaltung der
US-Globalherrschaft.
Zum Jahreswechsel lebten etwa sieben
Milliarden Menschen auf dem Globus,
davon 1,3 Milliarden Chinesen. Mit
dem Nachbarland Indien zusammen
stellen die beiden asiatischen
Großmächte ein Drittel der
Erdbevölkerung. Auch wenn Indien und
China nur über ein bescheidenes
Atomwaffenpotential verfügen, reicht
diese nukleare Abschreckung bereits
jetzt als atomare
„Lebensversicherung“ gegenüber den
Kriegs- und Interventionsplänen der
USA.
Washington schmiedet deshalb mit
Hochdruck an einer antichinesischen
Militärallianz, der neben Südkorea
auch Japan und Australien sowie
weitere Staaten angehören sollen.
Stellvertreterkriege schon in naher
Zukunft sind nicht auszuschließen,
zum direkten Angriff fehlt den USA
aber schon jetzt die militärische
Überlegenheit. Stellvertretend wird
der Konflikt deshalb auf anderen
Feldern ausgetragen - in den
Bereichen Finanzen, Wirtschaft,
Handel.
Während jedoch die USA offiziell
Staatsschulden von etwa 14 Billionen
Dollar zu schultern haben, kann
China Devisenreserven von 2,5
Billionen Dollar ins Feld führen,
davon allein etwa 900 Mrd. Dollar an
US-Staatsanleihen. Der tönerne
Koloss USA wird damit zum
Papiertiger für den aufstrebenden
chinesischen Drachen.
Die Musik spielt heute in Asien. Der
innerasiatische Warenaustausch
wächst kräftig. Indiens wichtigster
Handelspartner ist gegenwärtig
China, und das Handelsvolumen
zwischen beiden Ländern betrug im
Jahre 2010 etwa 60 Milliarden
Dollar. Es dürfte sich laut
Schätzungen bis 2015 mehr als
verdreifachen. Auch der
chinesisch-russische Handel boomt
und belief sich im Jahr 2010 auf
gleichfalls geschätzte 60 Milliarden
Dollar.
Und Deutschland? Nach Statistiken
des chinesischen Zolls lag das
deutsch-chinesische Handelsvolumen
zwischen Januar und Oktober 2010 bei
115 Milliarden US-Dollar. Damit hat
China die USA als wichtigsten
Handelspartner Deutschlands
außerhalb der EU abgelöst.
Aber nicht nur China ist eine
strategische Alternative. Auch
Russland verfügt neben der
geschichtlich begründeten engen
Verbundenheit und seiner
geographischen Nähe auch über ein
unermessliches Rohstoffpotential,
das Deutschland durchaus zu einer
strategischen Partnerschaft einlädt.
Zwischen Januar und September 2010
konnte ein Zuwachs des
deutsch-russischen Handelsvolumens
um fast 30 Prozent gegenüber dem
Vorjahreszeitraum auf 42 Milliarden
Euro erzielt werden, wobei Importe
und Exporte in etwa gleich stark
zulegten.
Höchste Zeit also für die
Bundesrepublik, den
transatlantischen Schulterschluss
mit den USA endlich aufzukündigen
und sich aus der Umklammerung der
Plutokraten zu befreien. Die Welt
verändert sich - auch Deutschland
hat seine Chance zur Wiedererlangung
der nationalen Souveränität. Berlin
wäre gut beraten, dieses Geschenk
des Schicksals gerade jetzt zu
nutzen und die strategische
Partnerschaft mit Russland und China
auszubauen. Die deutsche Politik
wäre es einer selbstbestimmten
Zukunft unseres Volkes schuldig.
Für den AK Außen- und
Sicherheitspolitik:
Karl Richter, Dr. Kersten
Radzimanowski
06.01.2010 |