Kein Blut für die USA!
Was
die Verbündeten der BRD derzeit aufführen, läßt
mich erneut am Verstand der Regierenden zweifeln.
Nach jahrzehntelanger militärischer Abstinenz
beteiligt sich die Parlamentsarmee Bundeswehr auf
Drängen der Verbündeten an dem Krieg zum "Schutz
der USA" in Afghanistan.
Das Mandat des Bundestages beschränkt den Einsatz
der Bundeswehr auf "Wiederaufbau", "Wahrung der
Menschenrechte" und "Herstellung der Inneren
Sicherheit“. Dafür wurde die Bundeswehr von den
Verbündeten bislang belächelt. So hieß es, die
lebensgefährliche "Schmutzarbeit" überlassen die
Deutschen den anderen. Nun sind es ausgerechnet
diese Verbündeten, die den Einsatz der Bundeswehr
offiziell verurteilen, noch bevor eine
Untersuchung des Vorfalles um den Angriff auf die
beiden Tanklastwagen überhaupt abgeschlossen ist.
Die Bundesregierung zeigt sich über die Kritik der
NATO-Partner "verwundert". Die halbe Welt arbeitet
bereits wieder am Bild des "bösen Deutschen". Die
Amis machen auf Sympathiewerbung und zeigen mit
dem Finger auf uns um von ihren ständigen
Kriegsverbrechen abzulenken. Spätestens jetzt
müßte die BRD-Regierung deutsche Interessen wahren
und unsere Soldaten aus Afghanistan abziehen.
Nichts davon geschieht. Hinter vorgehaltener Hand
spricht man in Regierungskreisen jetzt bereits
über die Zeit nach der Wahl, wo man die Zahl der
deutschen Soldaten auf 6000 erhöhen will, weil der
amerikanische Präsident das gefordert habe. Diese
Politiker sind keine Volksvertreter sondern
Kollaborateure, sie gehören in die politische
Wüste geschickt. Bald haben wir Bundestagswahl und
das Volk könnte diese Figuren abwählen.
Der
Vorfall am Hindukusch zeigt einmal mehr, daß wir
die Handlanger der USA sind und auch 64 Jahre nach
dem Ende des Zweiten Weltkrieges keine
Souveränität besitzen. In die Debatte um den von
einem deutschen Oberst ausgelösten Luftangriff,
bei dem viele unschuldige Zivilisten ermordet
worden sein sollen, griff nun der deutsche General
a.d. Harald Kujat mit den Worten ein: "Sie glauben
doch nicht im Ernst, daß ein deutscher Oberst über
den Einsatz von zwei amerikanischen F-15 Bombern
entscheiden darf?" Er muß es ja wissen,
schließlich war er Generalinspekteur und
Vorsitzender des NATO-Militärausschusses.
Halten wir es fest: BRD-Soldaten sind nur Söldner
und Kanonenfutter für die schmutzigen Kriege der
USA. Dabei sind ihnen zudem noch durch das Mandat
des Bundestages die Hände gebunden. Es ist
grotesk, wenn man Soldaten in einen Krieg schickt
und dann die Truppenführer im Einsatz die
Rechtfertigungen für ihren jeweiligen Staatsanwalt
ihres Heimatstandortes dokumentieren müssen. Zur
Erinnerung: Ein Zugführer hatte nur Sekunden zur
Entscheidung, ob auf ein Fahrzeug in schneller
Zufahrt geschossen werden sollte oder nicht. Der
Staatsanwalt benötigte dann neun Monate, um die
Situation zu bewerten. Jeder Soldat hat also auch
noch einen Feind im eigenen Land. Zivilisten wie
Staatsanwälte und Richter, die möglicherweise noch
nie Soldat gewesen sind, sich noch weniger jemals
in einer Einsatzsituation befunden haben,
vielleicht sogar Kriegsdienstverweigerer sind,
entscheiden tausende Kilometer vom Einsatzort
darüber, ob der Soldat sich strafbar gemacht hat.
Ich darf einmal mehr daran erinnern, daß die NPD
eine eigene Militärgerichtsbarkeit fordert.
Aber ich vergaß: den Worten des
Verteidigunsministers Jung nach befinden wir uns
ja gar nicht im Krieg sondern unsere Soldaten
haben lediglich ein "robustes Mandat" erhalten.
Die Begründung für diesen völkerrechtlichen
Blödsinn entlarvt die etablierten Kollaborateure
endgültig. So wird die Weigerung, vom Krieg zu
sprechen damit begründet, daß anderenfalls die
Angehörigen der gefallenen Soldaten nicht in den
Genuß ihrer Lebensversicherung kämen. Da fehlen
mir die Worte. Wo bleibt die Fürsorgepflicht des
Dienstherrn? Hat das Parlament, das unsere
Soldaten in den Einsatz schickt, denn keine
Möglichkeit, durch entsprechende Gesetze die
Versorgung der Soldaten und ihrer Hinterbliebenen
klar zu regeln? Das wäre doch das erste, was ein
Soldat wissen muß, wenn er im Einsatz seinen Kopf
für die Amerikaner und deren BRD hinhalten soll.
Die NPD fordert mit Recht: Kein Blut für fremde Interessen,
deutsche Soldaten – raus aus Afghanistan!
Dipl.sc.pol. Udo Voigt
NPD-Parteivorsitzender
Hauptmann der Reserve
|