NPD: Solidarisch mit Le Pen:
Keine Nato, kein Euro!

Raus aus der Nato, weg vom Euro und
eine Umorientierung der
strategischen Partnerschaft von den
USA auf Rußland
–
das sind die Kernpunkte einer
künftigen französischen
Außenpolitik, die die Vorsitzende
des französischen Front National,
Marine Le Pen, im Falle eines
Wahlsieges umgehend umzusetzen
beabsichtigt. Die französische
Politikerin erklärte gegenüber der
Nachrichtenagentur AFP, daß sie die
Beziehungen Frankreichs zu den USA
revidieren und Frankreich aus dem
NATO-Bündnis herausführen werde.
Der Arbeitskreis Außen- und
Sicherheitspolitik der NPD
unterstützt den Front National,
der bei den jüngsten französischen
Kantonalwahlen Ende März erhebliche
Stimmengewinne verzeichnen konnte,
nicht nur im Bestreben, die
nordatlantische Kriegsallianz
aufzulösen, sondern setzt sich
ebenfalls für einen Austritt aus dem
Euro und ein strategisches Bündnis
mit Rußland ein. Die NPD bekräftigt
dabei ihren festen Willen, für eine
stabile Friedensordnung souveräner
und gleichberechtigter Staaten in
Europa zu wirken und aus
geopolitischer wie
wirtschaftsstrategischer Sicht den
Schulterschluß mit Rußland und China
zu suchen.
Der Arbeitskreis unterstützt den
Front National auch in dem Bemühen,
der Militärintervention des
französischen Präsidenten Sarkozy
gegen das libysche Volk so rasch als
möglich ein Ende zu bereiten.
Auch Frankreich und Großbritannien
müssen zu den allgemeinen
Grundsätzen des Völkerrechts
zurückkehren, die jede Einmischung
in die inneren Verhältnisse eines
anderen Landes verbieten. Der
Arbeitskreis appelliert an die
FN-Vorsitzende Marine Le Pen, in
Fragen der friedlichen
Zusammenarbeit in Europa und der
Abwehr US-amerikanischer
Einmischungen in europäische
Sicherheitsbelange auch die
Zusammenarbeit mit der NPD zu
suchen.
Für den AK Außen- und
Sicherheitspolitik der NPD: Karl
Richter Dr. Kersten Radzimanowski
Berlin, 13.04.2011
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