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DIE  RUSSLANDDEUTSCHEN

 

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 Die National-Konservative Bewegung der Deutschen aus Russland

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Krieg im Kaukasus

Kämpft Georgien wirklich für seine eigenen Interessen?

 

Am 8. August hat Georgien im Kaukasus einen Krieg entfesselt. Die Zahl der Opfer unter den Zivilisten in Südossetien, die unter den Trümmern ihrer von georgischen Waffen zerstörten Häuser ums Leben gekommen sind, wirkt schockierend. Im Hinblick darauf klingen die Worte des Präsidenten von Georgien Saakaschwili, mit denen er die Öffentlichkeit von Europa zu überzeugen versucht, daß er auf solche Weise für die „Unabhängigkeit“ und die „Souveränität“ seines Landes kämpft und daß es Rußland ist, das im Kaukasus die aggressive Politik betreibt und die Souveränität von Georgien bedroht, nicht nur unbegründet, sondern auch lächerlich und einfach zynisch.

Wer aber Georgien im Zynismus unterrichtet, ist nicht zu bezweifeln. Die USA benutzen schon lange den Zynismus als Mittel der Weltpolitik, indem sie gerne Täter als Opfer und Opfer als Täter hinstellen, weil sie nur durch solche Tricks ihre aggressive Politik rechtfertigen können.

Und Georgien scheint sich diesen Unterricht im Zynismus erfolgreich eingeprägt zu haben. Sonst lassen sich die Worte von Saakaschwili über die „Aggression“ von Rußland im Kaukasus nicht erklären.

Rußland hat seine Militärkräfte nach Südossetien, einer im Unterschied zu Kosovo bis heute unanerkannten Republik(!!!), eingesetzt, um die Bevölkerung, die zu 80% russische Pässe hat, zu schützen und seine eigene Friedenstruppen, die dort schon lange stationiert sind, zu unterstützen, also um in dieser Region Frieden zu erhalten.

Georgien scheint aber zu glauben, daß ihm „im Kampf für seine Souveränität" und "seine Interessen“ alles erlaubt ist, selbst Zivilisten zu beschießen, nachdem es zu einem Vasallen der USA geworden ist! (Das versteht wahrscheinlich der Präsident von Georgien unter der „Unabhängigkeit“ und „Souveränität“ seines Landes!)

Davon aber, daß in diesem Konflikt von Anfang an hinter Georgien die USA stehen, zeugt unter anderem die Tatsache, daß Georgien sich gerade an die USA gewandt hat, als es Hilfe bei der Lieferung seiner Soldaten aus dem Irak, wo Georgien wahrscheinlich auch „für seine Interessen" kämpft, nach Südossetien brauchte. Später hat sich der Präsident von Georgien wieder an die USA und die NATO gewandt, um sie wieder um Hilfe „im Kampf gegen die Aggression von Rußland“, das nach seinen Worten nach dem Sturz seines Regimes in Georgien strebt, zu bitten.

Es gibt aber noch eine Meinung, die von vielen Politologen in Rußland, in erster Linie von Experten, die schon seit Jahren die politische Lage im Kaukasus untersuchen, geäußert wird. Sie glauben, daß es für den Präsidenten von Georgien, der, wie bekannt, durch die sogenannte „bunte Revolution“ mit der Unterstützung der USA an die Macht gelangt ist, die Zeit gekommen ist, seinen „Freunden“ aus dem Weißen Haus einen Gefallen zu tun. Die Experten sind der Meinung, daß Georgien den Krieg in Südossetien entfesselt hat, damit die USA und die NATO ihre Militärkräfte in der Nähe vom Iran störungsfrei (ohne Einmischung von Rußland) konzentrieren können, um später den Iran unter Druck zu setzen. Es ist offensichtlich, daß die Region, wo diese Militärkräfte konzentriert werden, für die Wirtschaft vom Iran die vorrangige Rolle spielt. Wenn aber die USA und die NATO diese Region unter ihre Kontrolle stellen, kann die Wirtschaft vom Iran, wenn nicht endgültig zerstört, dann mindestens erheblich geschädigt werden.

Wenn das echte Ziel der Kriegstreiberei im Kaukasus in der Tat darin besteht, dann kann man sich nur über die Kurzsichtigkeit des Präsidenten von Georgien wundern, der sein Volk in das skrupellose politische Spiel der USA einbezieht und dabei darauf hofft, auch etwas für die „Interessen von Georgien“ zu gewinnen! Es liegt ja auf der Hand, daß für die USA bei weitem nicht die Interessen von Georgien, sondern ihre eigenen (unbegrenzbaren) politischen Interessen im Vordergrund stehen.

Das Schrecklichste besteht aber darin, daß die georgischen und die amerikanischen Politiker wohl vergessen haben, daß, wenn im Kampf um politische Interessen unschuldige Menschen ums Leben kommen, sich dann die Politiker in Kriegsverbrecher verwandeln.

Auf alle Fälle geht der Präsident von Georgien in die Geschichte ein. Als der erste Politiker, der den Krieg gerade am ersten Tag der Olympischen Spiele entfesselt hat. Die alte Tradition, nach der während der Olympischen Spiele keine Kriege geführt werden sollen, hat er gebrochen! Ganz schamlos und skrupellos. Im Stil der USA!

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