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Strategiewechsel in der Asylpolitik: "Rückkehrpflicht statt Aufenthaltsrecht!"

NPD-Fraktion fordert Abschaffung des
einklagbaren Grundrechts auf Asyl –
Umwandlung in eine institutionelle
Garantie geboten –
Scheinasylanten-Lobbyist Gillo
demaskiert
Um die derzeitige
Liberalisierungswelle in der
sächsischen und bundesdeutschen
Ausländerpolitik zu stoppen und
einen grundlegenden Strategiewechsel
in der Asylfrage herbeizuführen,
brachte die NPD-Fraktion heute einen
Antrag (Drs 5/4279) ins Plenum ein,
der ein umfassendes Programm zur
Verhinderung des Asylmißbrauchs
beinhaltete.
Unter anderem forderten die
Nationaldemokraten darin eine
Beschleunigung der Asylverfahren,
die Beibehaltung der Residenzpflicht
und des Sachleistungsprinzips, die
Regelunterbringung von Asylbewerbern
in gesicherten Sammelunterkünften
sowie eine Umwandlung des
einklagbaren Grundrechts auf Asyl in
eine nicht-einklagbare
institutionelle Garantie.
In seinem Redebeitrag verdeutlichte
der NPD-Fraktionsvorsitzende Holger
Apfel die Notwendigkeit eines
fundamentalen Wandels in der
Asylpolitik anhand der Ermordung der
jungen Dresdner Gymnasiastin Susanna
H. durch einen abgelehnten
pakistanischen Asylbewerber, der
jedoch wegen mehrfach verlängerter
Duldung nicht abgeschoben worden
ist: „Sie können sich sicher sein“,
so Apfel, „gäbe es eine Asylpolitik,
wie sie die NPD-Fraktion heute in
ihrem Antrag vorschlägt, würde nicht
nur die junge Schülerin aus Dresden
noch leben, nein, dann würde die
Kriminalität generell deutlich
zurückgehen.“
Der NPD-Fraktionschef verwies im
weiteren Verlauf auf einen Beitrag
im Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“
von dieser Woche, nach dem mit einer
neuen „Asylantenschwemme“ zu rechnen
sei. Apfel hierzu: „Das
Bundesamt für Migration rechnet mit
40.000 neuen Asylanträgen in diesem
Jahr – im Vorjahr waren es ‚nur’
knapp 28.000. Bei einem Großteil
jener Asylbewerber handelt es sich
um jene Problemgruppe von
Ausländern, die Herr Sarkozy aus
Frankreich schmeißen wollte und die
derzeit in Schneeberg für Aufruhr
sorgen. Diese Ausländer – die die
gewiß nicht des ‚Rechtsextremismus’
verdächtige ‚FAZ’ neulich unverblümt
als Zigeuner bezeichnete – werden
nach unserer Überzeugung nicht
politisch verfolgt, schon gar nicht
von staatlicher Seite. Es geht
dieser ‚mobilen ethnischen
Minderheit’ nur um eines: Nämlich um
Partizipation am Wohlstand – und
zwar am Wohlstand, den fleißige
deutsche Arbeiter und Ingenieure
über Jahrzehnte hinweg aufgebaut
haben.“
Um Deutschland und Sachsen vor einer
weiteren Massenzuwanderung von
Scheinasylanten zu bewahren, sei der
von den Nationaldemokraten
geforderte Strategiewechsel in der
Asylpolitik absolut notwendig. Dabei
dürfe auch der sogenannte „Asylparagraph“
Art. 16a des Grundgesetzes kein Tabu
sein.
Apfel führte dazu aus: „Der in
dieser Form weltweit einzigartige
Grundrechtsanspruch auf Asyl gehört
abgeschafft und in eine
institutionelle Garantie
umgewandelt, die tatsächlich
politisch Verfolgten für einen
überschaubaren Zeitraum gewährt
werden kann, aber die eben nicht
einzuklagen ist. Und wenn Sie nun
sagen, das sei ja typisch
‚rechtsextrem’, ja, unmenschlich,
dann erinnere ich Sie an
Vorstellungen, die vor wenigen
Jahren noch in der Union diskutiert
wurden. So heißt es in einem auf
einem CSU-Parteitag im November 2000
beschlossenen Thesenpapier mit dem
Titel ‚Deutschland darf kein
Einwanderungsland werden’: ‚Um den
Asylmißbrauch einzuschränken, ist
das Grundrecht auf Asyl nach Art.
16a Abs. 1 GG in eine
institutionelle Garantie
umzuwandeln.’ Und was ist daraus
geworden? Richtig – nichts! So wie
immer, wenn die Union die
‚Ausländerkarte’ spielt.“
In einem weiteren Redebeitrag wies
der NPD-Abgeordnete Jürgen Gansel
auch auf den Vorbildcharakter der
Schweizer „Volksinitiative zur
Ausschaffung krimineller Ausländer“
hin, die von seiner Fraktion
„entschieden begrüßt“ werde und die
den Eidgenossen die Möglichkeit
eröffne, nun auch Asylbetrüger auf
schnellsten Wege wieder außer Landes
zu bringen. Scharfe Kritik übte der
Nationaldemokrat hingegen an
Sachsens Ausländerbeauftragtem Dr.
Martin Gillo (CDU).
„Sachsens Überfremdungsfanatikern,
allen voran Herrn Gillo, geht es
nicht ums Ausschaffen von
Ausländern, sondern ums Anschaffen.
Dem Doppelstaatsbürger und
Kosmopoliten geht es erklärtermaßen
nicht um die Abschiebung von
überführten Asylbetrügern sowie
ausländischen Kriminellen und
Sozialstaatsparasiten, sondern um
deren Verhätschelung und materielle
Rundumversorgung.“
Die Zahl der Asylanträge ist seit
Jahresbeginn im Vergleich zum
Vorjahr um mehr als ein Drittel
gestiegen. Laut
Bundesinnenministerium stellten von
Januar bis September dieses Jahres
33.662 Personen einen Antrag auf
Asyl, was einem Zuwachs von 37
Prozent im Vergleich zum
Vorjahreszeitraum entspricht.
Alleine im September wurden 4.535
Anträge registriert und damit 600
Anträge mehr als im vergangenen
Jahr. Diese neue „Asylantenschwemme“
treffe, so Gansel, natürlich auch
Sachsen, „wo die Asylbewerber aber
leider nicht auf Schweizer
Verhältnisse stoßen“.
In seinem Schlußwort appellierte
Gansel dann noch einmal ans Plenum:
„Nehmen wir uns auch hier die
Schweiz zum Vorbild und machen wir
endlich politisch und
abschieberechtlich kurzen Prozeß mit
kriminellen Ausländern,
Asylbetrügern, Sozialhilfegaunern,
vagabundierenden
Zigeuner-Diebesbanden, tickenden
Islamisten-Zeitbomben und anderen
importierten Sicherheitsrisiken.
Denn solche Ausländer bedürfen weder
aufschiebender Duldung noch
Kuschelpädagogik á la Gillo, sondern
der harten Hand eines
durchsetzungsfähigen und
durchsetzungswilligen Rechtsstaates.
Die NPD-Fraktion setzt sich einmal
mehr dafür ein, daß es ausländischen
Kriminellen und Sozialschnorrern
endlich auch in Deutschland an den
Kragen geht. Lassen Sie uns zusammen
von der Schweiz lernen!“
Thorsten Thomsen
Pressereferent der NPD-Fraktion im
Sächsischen Landtag
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