Pressedienst
Artikel
Analyse
Kommentar
Interview
NPD
Bücher
Video
Verweise
Kontakt
Impressum
 

 

 

DIE  RUSSLANDDEUTSCHEN

 

Konservativen

 

 Die National-Konservative Bewegung der Russlanddeutschen

  NPD

 

Neue NPD-Verbotsforderung ist plumpes Ablenkungsmanöver

Der NPD-Parteivorsitzende Holger Apfel hat heute die erneut ins Spiel gebrachte Forderung nach einem NPD-Verbotsverfahren zurückgewiesen und weist auf Verstrickung der Geheimdienste hin. Apfel erklärte:

„Ich bewerte die neu entfachte Diskussion um ein Verbot der NPD als äußerst plumpes Manöver, um von der Verstrickung des Verfassungsschutzes in die Morde abzulenken. Außerdem wollen gewisse Kreise offensichtlich die positiven Aufbruchssignale des NPD-Bundesparteitages am vergangenen Wochenende ganz bewußt in den Hintergrund treten lassen, indem man die Partei in einen Zusammenhang mit einer Braunen Armee Fraktion bringen will.“

Während man vom Zentralrat der Juden, der als erstes mit der Forderung nach einem NPD-Verbot hervorgeprescht war, sowie der vereinigten Linksopposition aus SPD, Grünen und der Partei DIE LINKE nichts anderes erwarte, scheine jetzt auch die CDU auf diesen Unsinn einzuschwenken.

Apfel weiter: „Wenn man weiß, wie eng die Union traditionell mit den Geheimdiensten verbunden ist, wundert man sich über dieses Gebaren nicht mehr. Ganz offensichtlich ist bei den Verfassungsschutzämtern, zumindest auf Landesebene, einiges aus dem Ruder gelaufen.“

Der NPD-Parteivorsitzende zeigte sich verwundert, wie wenig man aus dem gescheiterten Verbotsverfahren gelernt habe. Offensichtlich müsse man daran erinnern, daß damals die Problematik der V-Leute zu der Einstellung geführt hat. Jetzt gebe es fast stündlich neue Hinweise, daß auch im Fall der Zwickauer Terrorgruppe der Verfassungsschutz seine Hände im Spiel hatte. Apfel wies auf einen Artikel auf der Netzseite der FAZ vom heutigen Nachmittag hin, in dem berichtet wird, daß bei einem der sogenannten Dönermorde, am 6. April 2006 in Kassel, sich kurz vor der Tat ein V-Mann in dem Lokal aufgehalten haben soll.

NPD-Parteichef Holger Apfel erklärte abschließend:

„Man kann die Union nur dringend davor warnen, das Projekt eines NPD-Verbotsverfahrens weiterzutreiben. Kritische Beobachter glauben ja sogar, daß hier bewußt ein neuer Verbotsgrund geschaffen worden ist. Das wäre ein Spiel mit dem Feuer. Die Verbotsbefürworter wollen offensichtlich mit aller Macht wieder einen 18. März 2003 erleben.“

Ergänzend wies Apfel noch auf einen heute eingebrachten Antrag der sächsischen NPD-Landtagsfraktion hin, in dem jedweder Terrorismus, insbesondere die sogenannten Dönermorde, verurteilt wird, zugleich aber auch der Mißbrauch dieser Taten für die politische Auseinandersetzung mit der nationalen Opposition zurückgewiesen wird. Zudem fordern die Abgeordneten eine konsequente Aufklärung der dubiosen Verstrickungen der Geheimdienste.

Frank Franz

NPD-Bundespressesprecher

14.11.2011

 

 

 

 
 

  
  

 



 

  

© volksdeutsche-stimme.de

Pressedienst l Kontakt l Impressum

Volksdeutsche-Stimme@web.de