„Unser
Leben sei Einsatz, Opfer und Pflicht!“
Gefangenenbetreuung
im bundesdeutschen »Rechtsstaat«: Die Deutsche
Stimme im Gespräch mit der Vorsitzenden der
Hilfsorganisation für nationale politische
Gefangene (HNG), Ursel Müller
Frage:
Im April dieses Jahres jährte sich die Gründung
der Hilfsorganisation für nationale politische
Gefangene zum dreißigsten Mal, Sie selbst sind
seit 1991 Vorsitzende. Wenn Sie heute auf die
geleistete Arbeit zurückblicken, wie fällt Ihr
Resümee aus?
Müller:
Die Zusammenfassung von 30 Jahren HNG-Arbeit in
Kürze: weitestgehender Verzicht auf persönliche
Freizeit einschließlich Sonn- und Feiertagen.
Ständiges Bereitsein für alle und ihre Wehwehchen.
Frage:
Sie sprechen bewußt von »politischen Gefangenen«
in der Bundesrepublik, was in herbem Widerspruch
zur offiziellen bundesdeutschen Sprachregelung
steht, derzufolge wir in einem Rechtsstaat leben.
Was sagen Sie dazu?
Müller:
Bewußt spreche ich nicht nur von politischen
Gefangenen, sondern von politisch Verfolgten – der
Demokratie. Eine Überzeugung, die aus den
persönlichen Erfahrungen eines Menschenalters –
mein persönlicher Dreißigjähriger Krieg – und
eines gewaltlosen Widerstandes gegen das Imperium
der Lüge gewachsen ist.
Dazu zählen unter vielen anderen: das
Besatzerstatut vom 8.8.1945 von London, die
Lynchjustiz von Nürnberg, die sich am 16.10.1946
in der Hinrichtung der sogenannten
NS-»Kriegsverbrecher« austobte und die aufgrund
des nach wie vor bestehenden Besatzerrechts
Eingang in die offizielle Geschichtsschreibung
gefunden hat.
Weiter: die von der »BRDDR« ausgehenden Kriege im
Kosovo, in Afghanistan und die damit verbundene
Materialversorgung von BRDDR-Boden aus. Außerdem:
die völkerrechtswidrige Umerziehungsvergiftung,
das Besatzerdiktat bis 2099 über die
Besatzer-Lizenz-Journaille. Die
völkerrechtswidrigen Eingriffe in die
innerstaatlichen Gegebenheiten des Deutschen
Reiches in vielerlei Art; die fortwirkende
Besatzermacht, wie sie sich in den Paragraphen 139
GG sowie 86 und 86 a des StGB manifestiert, und
vieles andere mehr.
Alle diese jahrzehntelangen Rechtsbrüche sind für
mich ein Markenzeichen der bundesdeutschen
„Demokratie“, ein Typenschild und keinesfalls etwa
ein Zufall, Unfall oder Versehen.
Frage:
Wenn Sie die Entwicklung der letzten Jahrzehnte
Revue passieren lassen – ist die Repression gegen
Rechts schlimmer geworden? Haben sich die
rechtsstaatlichen Standards in der Bundesrepublik
verschlechtert?
Müller:
Die deutlich sichtbare (Abwärts-)Entwicklung der
allgemeinen Rechtslage zeigt sich keinesfalls
allein im staatlich bezahlten Krampf gegen Rechts,
so als ob es keinen Art. 3 GG gäbe – nein, ein
Auslöser, jedenfalls für mich und auch für viele
andere, war der Völkerrechtsbruch der Sieger mit
seiner Freigabe der Vergewaltigung Ostdeutschlands
und seiner Ausplünderung durch die Diebe und
Landräuber aus dem Osten.
Im Verhalten aller maßgeblichen Kräfte diesem
historischen Tatbestand gegenüber – einschließlich
des Besatzergebildes BRDDR –, sehe ich die
Bestätigung von Adenauers Worten: »Wir sind keine
Mandatare (also Vertreter) des deutschen Volkes,
wir haben den Auftrag von den Alliierten.«
Frage:
Die HNG gerät immer wieder mal in die
Verbotsdiskussion. Haben Sie dafür eine Erklärung?
Müller:
Ja, das ist ja nur folgerichtig, nach dem
Sprichwort: „Getroffene Hunde bellen.“
Vorauseilend willige Gesinnungsinquisitions-Beamte
verfolgen alle und jeden, der ihnen den Spiegel
der Wahrheit vorhält.
Frage:
Sie legen großen Wert auf die psychologische
Betreuung der Haftinsassen. Wie sieht diese aus?
Kann die HNG einen wirksamen Beitrag leisten, daß
Inhaftierte die Gefängniszeit ohne größere Schäden
überstehen?
Müller:
Mir ist aus jahrelangem
Briefwechsel mit den politisch Verfolgten der
Demokratie deren abschätzige Meinung über die
gehandhabte Anstalts-„Psychologie“ bekannt. Darum
sehe ich in der HNG-Betreuung nicht das geringste
„Psychologische“, sondern einzig und allein ein
Zeichen von kameradschaftlicher Verbundenheit mit
einem in Not geratenen Menschen – einem deutschen
Menschen, der Hilfe braucht, der von einer
deutschsprachigen Umerziehungsmafia nur Hohn und
Spott und Nachteiliges erfährt.
Diesen geistig geschundenen Kameraden geben die
Briefeschreiber im HNG-Gedanken einen Zuspruch,
vergleichbar dem des Helfers, der einem Verletzten
Hilfe leistet.
Frage:
Welche Grundvoraussetzung muß gegeben sein, um in
den Genuß der Betreuung durch die HNG zu kommen?
Müller:
Ob man die Betreuung durch die HNG als einen »Genuß«
bezeichnen soll, wage ich nicht zu beurteilen. Die
Voraussetzung dafür ist entweder der Einsatz für
das Lebensrecht des deutschen Volkes, für die
Freiheit der Meinungsäußerung laut GG oder für die
Einhaltung der geltenden Gesetze, auch durch
staatliche Behörden, besonders des § 3 GG, Art. 3.
Dazu zählen auch besonders die Notwehr und die
Verteidigung gegen Gewalttaten vonseiten Volks-
und Raumfremder. Einen Mißbrauch schließt die
HNG-Satzung aus. Der Gefangene muß seine
Anklageschrift oder das Urteil dem Vorstand zur
Kenntnis geben.
Frage:
Als »Hilfsorganisation für nationale politische
Gefangene« betreuen Sie weltweit auch ausländische
Gefängnis-insassen. Warum und wann wurde die Hilfe
international?
Müller:
Der HNG-Gedanke, Hilfe für jene zu sein, deren
Einsatz im international gesteuerten Medienverbund
ein Dorn in den Augen von Mammonisten,
Materialisten und Globalisten darstellt,
entwickelte sich allein aus dem Beispiel der
HNG-Gefangenenhilfe. Die HNG-Gefangenenliste
übernimmt – ohne Nachprüfung – die ihr von
ausländischen Kameraden gegebenen Anschriften. Zum
Ausland zählen wir nicht das völkerrechtswidrig
abgetrennte Österreich und ähnliche Raubtaten der
Kriegssieger, z.B. Südtirol.
Frage:
Würden Sie sich manchmal mehr Unterstützung aus
der sogenannten »rechten Szene« wünschen? Wo
könnte noch geholfen werden?
Müller:
Unterstützung kann viele Gesichter tragen. Eines
davon ist das finanzielle, aber das ist nicht das
eigentlich Entscheidende. Selbst bei den größten
finanziellen Zuwendungen könnten wir keine
Idealisten kaufen.
Getragen wird die HNG-Hilfe vom Einsatz und
Zeitaufwand vieler opferbereiter idealistischer
Briefeschreiber, besonders aber Schreiberrinnen.
Allein auf diesem Gebiet wäre eine Verstärkung
wünschens- und begrüßenswert. Das ist aber nicht
nur mein Wunsch.
Frage:
Eine persönliche Frage zum Abschluß: Wohin,
glauben Sie, wird sich der bundesdeutsche
Rechtsstaat entwickeln – eher zu einer Art „DDR
light“, oder wird es irgendwann wieder einen
funktionierenden Rechtsstaat auf deutschem Boden
geben?
Müller:
Vorhersagen gleichen Wechseln ins Unbekannte.
Freilich gibt es Menschen, die okkulte, also
übernatürliche Fähigkeiten besitzen. Zu diesen
zähle ich aber nicht. Und selbst wenn – wer
glaubte den Prophezeiungen der Kassandra in Troja?
Unser Leben sei Einsatz, sei Opfer und Pflicht –
sei Bekenntnis zum Ewigen – Deutschland stirbt
nicht!
Frau Müller, wir bedanken uns sehr für dieses
Gespräch und wünschen Ihnen weiterhin viel Kraft
für Ihre Aufgabe!
Das Gespräch führte Henrik Ostendorf.
„Deutsche Stimme“
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