Sind Moslems unsere Feinde?

Der holländische Rassist
Wilders erklärt die weltweit
zweitgrößte Religion, den Islam, für kriminell.
Damit möchte der Israel-Agent eine weitere Front
eröffnen, als ob wir nicht bereits zu viele
Feinde hätten. Konflikte um Religionen wie etwa
der Dreißigjährige Krieg haben uns im Übermaß
Tod und Schrecken gebracht. Seit mehr als 300
Jahren, nämlich dem zusammengebrochenen Sturm
der Osmanen auf Wien im Jahre 1683, haben sich
die Beziehungen zwischen Abendland und
Morgenland immer mehr verbessert und schließlich
zu Freundschaft und Waffenbrüderschaft im Ersten
Weltkrieg entwickelt. Auf zahlreichen
Orientreisen habe ich unter anderem in Kairo,
Bagdad, Kuwait, Beirut und natürlich in
Palästina mit Arabern unterschiedlicher Herkunft
und Ausprägung gesprochen und immer nur Beweise
großer Sympathien, ja Liebe zum deutschen Volk
gefunden.
Der bedeutendste Araber
des vergangenen Jahrhunderts, der ägyptische
Staatspräsident Nasser, fragte mich: „Haben Sie
schon einen Araber getroffen, einen Minister
oder einen einfachen Mann auf der Straße, der
kein Deutschenfreund ist?“ Wahrheitsgemäß
verneinte ich. Daraufhin Nasser: „Sie werden
auch keinen treffen, weil es ihn gar nicht gibt.
Es würde unserer Mentalität strikt
zuwiderlaufen.“ Das Gespräch mit Nasser lesen
Sie in voller Länge in meinem in diesen Tagen
erscheinenden Buch „Genießen Sie
Meinungsfreiheit?!“
Unbestreitbar gibt es
speziell in Politik und Meinungsindustrie
machtvolle Interessen, die Deutschen gegen die
Moslems zu hetzen, besonders gegen Araber und
Iraner, die beide verteufelt werden. Doch warum
sollten wir ausgerechnet unsere alten Freunde
als neue Feinde gewinnen wollen, anstatt
bestehende Feindschaften abzubauen? Ich kann nur
dem Schriftsteller Rolf Italiaander, der
Hunderte Bücher hinterließ, zustimmen, wenn er
in seiner Schrift „Die Herausforderung des
Islam“ feststellt: „Seit mehr als drei
Jahrzehnten reise ich und lebe ich immer wieder
in Ländern mit einer Muslim-Bevölkerung. Es
kommt häufig vor, dass die Muslime diffamiert
werden, dass ihnen alles erdenklich Schlechte
und Böse nachgesagt wird. Wenn ich gefragt
würde, ob ich meine christlichen Freunde meinen
muslimischen vorziehe, wüsste ich schwer eine
Antwort zu geben ... Ich werde nie jenen Tag
vergessen, an dem Präsident Nasser in Kairo vor
Tausenden Menschen stolz betonte, dass Ägypten
ein islamischer Staat sei.“
Die Bücher von Rolf
Italiaander sind eine Hymne auf die Moslems und
deren Freundschaft. Diese Beziehung zu festigen
und auszubauen und gegen Rassismus zu
verteidigen, sollte für Deutsche eine
Selbstverständlichkeit sein.
Dr.
Gerhard Frey
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