Sie wollen wieder tausende Muslime
töten und Millionen Obdachlose und Heimatlose als
Sklavenarbeiter nach Deutschland bringen
Israelischer
Angriffsplan steht: Iran soll im Oktober 2009
attackiert werden
Israel ist eine Demokratie. Das zumindest
behaupten westliche Politiker und auch Kanzlerin
Angela Merkel ohne Unterlass. Merkwürdigerweise
sind es in den letzten Jahren gerade Demokratien,
die Angriffspläne schmieden, ihre Nachbarn
bedrohen und (verdeckte) Kriege führen, während es
in früheren Zeiten einmal Diktaturen waren, die
solches taten. Die USA attackierten den Irak,
führen zusammen mit den Deutschen Krieg gegen die
„Taliban“ in Afghanistan, und Israel will nun noch
in diesem Jahr den Iran bzw. dessen Nuklearanlagen
angreifen.
Beobachtet man die westliche Medienlandschaft, so
kann man unschwer feststellen, dass diese seit
Kurzem versucht, Amerikaner wie Europäer auf einen
israelischen Waffengang gegen den Iran
vorzubereiten. Grund genug, so die allgemeine
Darstellung, gäbe es ja schließlich dafür, denn
immerhin arbeite der Iran an der Anreicherung von
Nuklearmaterial, das auch für eine Atombombe
Verwendung finden könne. Dabei wird in der Regel
der Umstand unterschlagen, dass diese
Anreicherungsanlagen zuvorderst für die
Herstellung von Kernbrennstäben benötigt werden.
Eigentlich
galt ja inzwischen das Atombombenthema, sofern es
den Iran tangierte, als tot. Hatten doch die
US-Geheimdienste vor historisch kurzer Zeit
festgestellt, dass das Land der Mullahs kein
militärisches Nuklearprogramm unterhalte. Zum
selben Ergebnis kam auch die IAEA, die
Internationale Atomenergiebehörde. Doch wen
scheren schon die Fakten und Tatsachen? Immerhin
hatten die oppositionellen Demonstrationen im Iran
nach der dortigen Wahl – versteckt organisiert
durch bestimmte ausländische
Geheimdienststrukturen – nicht zum erhofften
Erfolg, einem Systemwechsel, geführt. Nun hieß es
also, die alte Bedrohung wieder aus dem Hut zu
zaubern, etwas aufzupeppen und dem Iran zu
unterstellen, er sei technisch in der Lage, in
einem halben Jahr eine Atomwaffe zu bauen und
zu testen. Diese unbewiesene Behauptung ist Wasser
auf die Mühlen der israelischen Hardliner, die
gegenüber der US-Führung erklärten, sie würden als
souveräne Nation notfalls allein handeln und die
iranischen Atomanlagen vernichten.
Gibt es keine Beweise, die eine Demokratie in die Lage
versetzen, einen anderen souveränen Staat
anzugreifen, so wird auf Teufel komm
raus manipuliert und desinformiert, bis jedermann
die Kröte schluckt und an die „Bedrohung durch
einen Schurkenstaat“ glaubt. Fragt sich letztlich
nur, wer der wahre Schurke ist. Und es fragt sich
weiterhin, ob der Begriff „Demokratie“ nicht
langsam zu einem Schimpfwort wird, weil sich
hinter ihm jegliches Unrecht verbergen lässt.
Was bisher nur als Option gehandelt wurde, scheint
jetzt allerdings in greifbare Nähe zu rücken. Gut
informierte Quellen aus dem Sicherheitsbereich
ließen wissen, dass der israelische Schlag gegen
die iranischen Nukleareinrichtungen im Oktober
erfolgen werde. Eine Reihe logistischer Probleme,
die bisher vor allem im Zusammenhang mit dem
Angriff der israelischen Luftwaffe bestanden,
konnten diesen Quellen zufolge erfolgreich
»intern« gelöst werden, sodass im Normalfall davon
auszugehen ist, dass Israel die Attacke ohne
US-Hilfe in Gang setzen wird. In den USA
und Deutschland hat diese Nachricht für
Verblüffung und teils heftiges Magengrimmen bei
einigen politisch Verantwortlichen geführt, wobei
man insbesondere hierzulande hofft, dass der
Angriff erst nach der Bundestagswahl stattfinden
werde – ansonsten könnte es auch bei uns zu
»unkontrollierten Reaktionen« kommen.
Man mag über den Iran und seine politische Führung
denken, wie und was man will. Eine souveräne
Nation hat jedenfalls das Recht, für die
Energieversorgung ihres Territoriums auch auf die
Atomkraft zu setzen. Dass dabei immer eine Option
auf die Anreicherung von Nuklearmaterial für
waffentechnische Zwecke vorhanden ist, steht außer
Frage. Dass sich Israel durch iranische
Nuklearanlagen bedroht fühlt, mag sein. Fühlen
sich die israelischen Nachbarn aber nicht auch
durch die rund 200 Atomwaffen, die Israel in
seinen Arsenalen lagert, bedroht? – Verzeihung,
ich vergaß: diese Frage war natürlich politisch
unkorrekt. Genauso unkorrekt: Es zeigt sich bei
Betrachtung dieser Situation ganz deutlich, dass
es Nationen gibt, die alles tun dürfen, während
ihre Nachbarn ohne Diskussion den Rücken zu beugen
haben. Das ist Kennzeichnen eines
menschenverachtenden imperialen Systems – aber
keiner Demokratie.
Israel wird – dafür sorgt schon seine gegenwärtige
politische Elite unter Netanjahu, die offenbar
auch zum Selbstmord entschlossen ist – den Iran
angreifen. Wenn nicht im Oktober dieses Jahres,
dann 2010. Ein Grund findet sich immer. Indes sind
die Chancen, die mit dem Angriff verbundenen
Zielsetzungen zu 100 Prozent zu erreichen, nicht
sehr hoch – es sei denn, Israel setzt letzten
Endes auf seine Nuklearwaffen. Den Israelis ist
dennoch bewusst, dass der Iran nicht mit dem Irak
zu vergleichen ist und dass das geplante
militärische Abenteuer auch schiefgehen kann. So
schief, dass die gesamte Region destabilisiert
wird und Israel seine eigene Existenz aufs Spiel
setzt. Man darf in einem solchen Falle gespannt
sein, ob die USA militärischen Beistand im großen
Maßstab leisten werden, denn das könnte in letzter
Konsequenz zu einem Dritten Weltkrieg führen.
Wer glaubt, dass die Europäer im Allgemeinen
bzw. wir Deutsche im Speziellen von diesen
Ereignissen nicht betroffen werden könnten, irrt
gewaltig. Insbesondere die deutsche Politikführung
wird nicht müde, Israel als befreundete Nation zu
bezeichnen, woraus sich bestimmte Konsequenzen
ergeben. Gleichzeitig hat man aber Millionen von
Muslimen im Land sitzen. Die Hirnrissigkeit und
Explosivität der Situation ist kaum mehr zu
überbieten und, wenn man in Bildern sprechen
möchte, nur noch vergleichbar mit einem
ungebildeten Kind, das eine Flasche Nitroglyzerin
schüttelt. Die Flasche scheint stabil, nur der
Inhalt ist es eben nicht. Der einstige
Beatle
John Lennon hatte wohl recht, als er meinte, dass
diese Welt von Wahnsinnigen regiert werde für
wahnsinnige Ziele.
Möglicherweise werden die kommenden Monate darüber
entscheiden, wie lange das hoch gelobte westliche
System der Demokratien noch existieren wird, ob
Monate oder einige wenige Jahre. Die Finanz- und
Wirtschaftskrise, die noch lange nicht zu Ende ist
(auch wenn das die Establishment-»Experten« gern
und oft behaupten) wird starke Verheerungen in
den westlichen Marktwirtschaften hinterlassen. Ein
Krieg im Nahen Osten könnte dem System
mittelfristig gar den Rest geben. Die Iraner haben
zum Beispiel schon vor Jahren angekündigt, im
Falle eines Angriffs durch Israel eine irreguläre
Kriegsführung zu betreiben. Dazu gehört u.a. die
Verseuchung und Zerstörung von arabischen
Erdölquellen, die eine wichtige Rolle für die
Versorgung der westlichen Nationen spielen. Das
sich ergebende Szenario wäre der Super-GAU:
Während die westlichen Wirtschaften mit den
Krisenfolgen zu kämpfen haben, steigen die Preise
für Erdölprodukte ins Uferlose. Ganz zu schweigen
von den Flüchtlingen, die aufgrund eines
entstehenden Flächenbrandes nach Europa drängen
würden, dessen Bevölkerung angesichts der
Krisensituation aber kaum bereit sein dürfte,
Hunderttausende von Menschen zusätzlich
aufzunehmen und zu versorgen. Bereits jetzt ist
die Wut auf die unfähigen Politiker, Banker und
Wirtschaftsgurus europaweit groß, sodass es nur
noch eine Frage der Zeit ist, wann das Fass zum
Überlaufen gebracht wird. Der Konflikt zwischen
Israel und dem Iran liefert möglicherweise den
alles entscheidenden Tropfen ...
Die Zeichen der Zeit stehen auf Sturm. Manche
Zeitgenossen glauben, die Endzeit habe
begonnen. Sie liegen keineswegs falsch. Was viele
Menschen nur intuitiv wahrnehmen, geschieht
tatsächlich: Das westliche System der Demokratien
mit seinem Flaggschiff USA an der Spitze hat
seinen Zenit längst überschritten und befindet
sich im Zerfall. Darüber wird auch eine denkbare
und mögliche Erholung des Finanzwesens und der
Wirtschaft nicht hinwegtäuschen können. Es ist
ohnehin nicht mehr als das letzte Aufflackern
einer Kerze, die kurz darauf verlöschen wird.
Wohin man sieht: ein krebsartiges Geschwür aus
Machtmissbrauch, Lobbyismus, Korruption,
Manipulation, Desinformation, Lügen und vor allem
Ungerechtigkeit überzieht den dekadenten Westen.
Der Krebs ist überall, der Tod des Körpers nur
noch eine (kurze) Frage der Zeit. Und
möglicherweise wird Israel mit seinem Angriff auf
den Iran das Ende noch beschleunigen. Die tödliche
»Spritze« ist schon aufgezogen …
Thomas Mehner
Quelle: kopp-verlag.de
5. September
2009. Antikriegstag in Dortmund: Kein Blut für
fremde Interessen!
Antikriegstag
in Dortmund ist verboten!
Wir finden uns
mit dem Verbot nicht ab!
5. September
2009: Mit Bismarckfahnen gegen die NATO-Kriege
Die NATO als Instrument der Globalisierer
Können die
Holocaustopfer einen Genozid veranstalten?
Wer plant unseren nächsten Krieg?
|